Ziemlich schnell füllte sich der Skaters Palace mit einem aus vielen verschiedenen Altersklassen stammenden Publikum. Fun Boxen und Rampen, alles wurde als Standort genutzt. Was der Haufen grölender „Scheiss Kommerz“ Klischee-Punks bei Madsen jedoch verloren hatte, ist mir immer noch ein Rätsel.
Als Profession Reporter die Bühne betraten war die Skaterhalle bis auf den letzten Platz gefüllt. Nach den ersten Liedern geriet die Menge in Bewegung und auch die ersten Crowd Surfer gingen ihren Tätigkeiten nach. Beim Smalltalk mit den Zuschauern zwischen den Liedern erwiesen Profession Reporter sich, vor allem der Frontsänger, als ein wenig eingebildet und viel zu cool für diese Welt. Musikalisch konnten sie das mit ihrem Indie-Rock aber wiedergutmachen.
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Nach kurzer Pause und schon kurz vor dem Siedepunkt der Stimmung warteten alle nun auf Madsen. Als die fünf Musiker endlich die Bühne betraten war die Menge nicht mehr zu halten und flippte bei Hits wie „Panik“, „Du schreibst Geschichte“, „Goodbye Logik“ und dem bisher unveröffentlichten Stück „Nitroglizerin“ regelrecht aus. Die ganze Halle sang mit oder pogte wild vor der Bühne. Schweren Herzens mussten sich Madsen dann aber auch verabschieden, durften ohne Zugabe aber natürlich nicht gehen. Mit welchem Song sie sich jedoch verabschieden sollten, ließen sie das Publikum entscheiden. Fast einstimmig und lauthals schrie dieses für den Hit „Die Perfektion“. So wurde der Schluss nochmal richtig schweißtreibend.