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Infos Live: John Watts in Köln News


24.04.2007
Köln
Stadtgarten

 


Um 23:32 Uhr verlässt John Watts nach zwei Stunden und 25 Songs die Bühne. Aber was alles davor passiert ist, muss auch unbedingt erwähnt werden.

Die Vorband  „Benevolent“ spielen ca. 45 Minuten ihre emotionalen Songs. Obwohl man sich innerlich auf John Watts freut, gehen diese 45 Minuten schnell rum, denn diese Band ist echt gut. Langsame, sentimentale Musik unter anderem verursacht von einem Kontrabass, einer Mundharmonika und einem Akkordeon. Die Musik von diesen fünf jungen Männern aus Deutschland kann man mit Christopher Aström oder Kevin Devine vergleichen. Als „Benevolent“ zu Ende spielen, ist man schon ein bisschen traurig. Glaubt mir, sie waren echt gut!

Kaum freut man sich auf die nervige Pause, in der man auf den Hauptkünstler warten muss und sich überlegen muss, wie man am besten diese Zeit übersteht, ob man kurz rausgehen oder sich ein Bier holen oder als Raucher doch eine rauchen oder vielleicht als Nichtraucher damit anfangen soll, steht John Watts auf der Bühne. Er hat eine Hose, eine Jacke, einen Hut an, alles schwarz. Und dazu ein weißes Hemd. Keine Krawatte. Er lächelt und sagt: „Es ist ein warmer Abend, oder?“ Ja, so ist es. Es ist ganz warm, aber es ist nicht so voll im Stadtgarten, dass man locker atmen kann. Genug Sauerstoff für alle.

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Watts ist ziemlich gut gelaunt, zumindest macht er diesen Eindruck. Er redet viel mit dem Publikum und macht Witze über Mülltrennung, über die globale Erwärmung und über Waliser. Er spielt viele Songs wie „Marliese“ von seiner alten Band „Fischer-Z“, aber auch viele neuere wie „Adrian’s Song“ und „60’s Life“, die er während seiner Solokarriere geschrieben hat. Bevor er sein fünftes Lied spielt, will er ein Bier haben und sagt: “Prost, Ballack!“. Vor „Dance On“ sagt er: “Tanzt aber bitte nicht, denn dann würde es hier noch wärmer werden.“ Irgendwann murmelt er: “Ich glaube es nicht, die Gitarre hat das Konzert überlebt!“.

Ca. um 23 Uhr verlässt Watts die Bühne. Zugabe gibt es ein Paar Minuten später. Vor seinem letzten Lied meint er: „Noch ein letztes Lied, dann falle ich um.“
Alle Watts-Lieder waren sehr schön, er war sehr bescheiden und lustig, es war ein schöner Abend.

 

 

 

Autor:
Bürge Eringen
Photos:
Pressefreigaben


Bumbanet Magazine

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