Nachdem „The Autumn’s Regret“ schon zu Anfang die ersten Besucher ins Oberhausener Druckluft ziehen konnten - was meistens doch schon ein Kunststück ist - hatten „A New Hope“ keine Probleme die Menge vor der Bühne zu halten. Bei „Swords of Grayskull“ war es dann richtig proppevoll und so heiß, dass man vom Nichtstun anfing zu schwitzen.
Dazu lachen: Neben einem brillianten Mix aus Hardcore und Punk waren sie vor allem mit ihrem Outfit für den einen oder anderen Lacher gut. So verzichteten sie auf die altbekannte "Wall of Death" und riefen zur "Wall of Love" auf, die auch halbwegs klappte.
Danach verließ auch die Mehrheit der Besucher das Druckluft, trotzdem war noch eine beachtliche Anzahl Besucher anwesend, die auf den Headliner „Fire In The Attic“ gespannt warteten. Sehr turbulent begann deren Auftritt als Bassist Dennis direkt beim ersten Song stürzte und nur knapp dem Unglück entkam samt Monitorbox die Bühne zu verlassen. Der weitere Auftritt erwies sich als gewohnt energisch und sicher, ohne weitere großartige Patzer. Nach dem Auftritt, sofern man noch ein wenig Zeit hatte und im Druckluft verblieb, konnte man „Fire In The Attic“ auf einen kurzen Smaltalk treffen und das eine oder andere Erinnerungsfoto schießen.