Groß durch Deutschland zieht derzeit die Coca-Cola Soundwave Discovery Tour in Sachen Nachwuchsförderung. Pro Termin treten jeweils drei Newcomer-Bands an, eine davon gewinnt einen Slot auf einem großen deutschen Festival. Und um die Zuschauer anzulocken, spielt jeweils eine bekannte Band als Headliner. Adam Green oder Reamon waren schon an der Reihe.
Köln durfte sich über Maxïmo Park freuen. Ein Zuschauermagnet. Vor allem bei freiem Eintritt. Und so war es kein Wunder, dass die Tore der Live Music Hall schon schnell wieder schlossen und ein großer Teil der Fans keinen Einlass mehr erhielt. Drinnen startete derweil nach Begrüßung durch die von MTV bekannte Moderatorin Anastasia die erste Band The Spoilt. Danach sorgten Trailer Park für Stimmung in der Halle, die von Coca-Cola bunt dekoriert worden war. Die Umbaupausen waren erfreulich kurz gehalten und wurden auch von Anastasia und einem gewissen Ian O'Brien-Docker überbrückt, der später auch noch sein Album "Sometimes I Wish I Had A Terrible Childhood, so That At Least I'd Have An Excuse" live präsentieren sollte. Als dritte Newcomer-Band waren aber erstmal Leash aus Berlin dran mit leicht elektronisch angehauchtem Rock. Dann ging es zum Voting: Das Publikum sollte schreien so laut und lang wie es geht. Das tat es vor allem bei Trailer Park, über 100 Sekunden lang. Laut Anastasia Rekord auf der Coca-Cola Soundwave Discovery Tour. Die Sache schien gelaufen. Doch bei Leash wollte der Applaus gar nicht mehr enden, das tat er erst, als auch dem Letzten in der Halle klar war, dass Leash das Ticket fürs Melt! Festival gelöst hatten.
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Zum Schluss dann das eigentliche Highlight: Maxïmo Park. Die zogen, nachdem noch Ian O'Brien-Docker seine kurze Show abgeliefert hatte, einen gewohnt professionellen Auftritt ab. Die Songs kamen selbstverständlich vor allem vom neuen Album "My Earthly Pleasure". Maxïmo Park hatten schon Erfahrung, wie man die Coca-Cola-Meute rockt: Am Abend zuvor spielten sie bereits in Hannover. Weiter gehts übrigens im Juni in Leipzig und Dresden mit Paolo Nutini. Ein Besuch lohnt sich - wenn man früh kommt.