Wunderschönes Wetter um 20 Uhr sorgte für gute Stimmung im Biergarten des Undergrounds. Die Vorband Trash Money konnte leider wegen Probleme nicht auftreten und die Gäste vergnügten sich bei kühlem Bier in der Sonne. Um 22 Uhr begaben sich dann endlich Client auf die Bühne.
In selbstdesignten Uniformen und hohen Stilettos sorgten Client A, Client B und Client E für tanzbare Musik. Ihre Performance bestand aus Netzstrumpfhosen- Sexappeal und der Umfunktionierung des Mikrophonkabels zur Peitsche. Phantasieanregend sollte die Bühnenshow sein. Leider schaffte es die Band nicht, ihre strenge Rolle über das gesamte Konzert beizubehalten. So lachte Sängerin Sarah Blackwood konstant mit dem Publikum um die Wette, während Kate Holmes unbeholfen an den Synthesizern stand. Der Neuzugang in der Band (Client E) schien aufgrund ihres legeren Look (lange Haare und lässige Krawatte) nicht ganz zur Band zu gehören. Natürlich sind diese kleinen Fehler sympathisch. Allerdings nicht für eine Elektroband, die ihr gesamtes Image auf Unnahbarkeit aufgebaut hat.
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Das Publikum war gemischt und tanzte vor allem zu vielen alten Songs. Besonders für Stimmung sorgten die Hits “Price of Love“‚ “Rock and roll machine“ und “Radio“. Nach 45 Minuten und zwei Zugaben verließen Client die Bühne, um schnell am Merchandising-Stand zu stehen. Fleißig gaben sie dort Autogramme und ließen sich mit den Fans fotografieren - wieder ein Sympathiepunkt mehr. Die Band selbst scheint mit ihrem selbst konzipierten Stil auf der Bühne nichts anfangen zu können. Während Client auf ihren CD-Covers nie ihr Gesicht zeigen und durch Coolness überzeugen, schaffen sie es nicht die Rolle auch live zu erhalten. Sie scheinen genervt von ihrem eigenen Produkt zu sein. Zwar singen sie über Sex und Pornographie, die Show war größtenteils allerdings nicht sexy. Client - Satisfaction guarnteed?