Endlich war es mal wieder so weit, Schauspieler und Rapper LL Cool J, der am 14. Januar 1968 in Queens, New York City geboren wurde, gab sich die Ehre in Deutschland. LL Cool J veröffentlichte in seiner seit 1985 andauernden Kariere bislang zwölf Alben und wurde neun Mal mit Platin ausgezeichnet. Sein letzter Auftritt auf deutschem Boden liegt nun schon fünf Jahre zurück. Dieses Mal war er mit seiner „Todd Smith“ Tour für sechs Konzerte hier.
Bevor LL die Bühne betrat, gab es ein Vorprogramm. Die Halle war nicht ganz gefüllt, was wahrscheinlich am doch hohen Eintrittspreis von 46 Euro lag. Aber daran störte sich Afrob gar nicht, der wechselweise mit Berlin-Rapperin Lisi das Publikum anheizte. Afrob hatte die Crowd ganz gut im Griff, besonders für seinen Freestyle und seiner Tanzeinlage bekam er eine Menge Applaus. Auch Lisi, die immer wieder zwischendurch ein paar Lieder performen durfte, kam gut an. Nach 45 Minuten räumten die beiden die Bühne.
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Nach kleinen Umbauarbeiten die etwa 30 Minuten dauerten, war gegen 22:15 Uhr der Weg frei für die lebende Legende LL Cool J. Auf der riesigen Leinwand die hinter dem DJ Pult aufgebaut war, lief ein Kurzfilm über die Karriere von LL Cool J ab. Dann gab es einen lauten Knall, Blitze zuckten über die Bühne, ein „It’s good to be back“ schallte aus den lauten Boxen und LL legte sofort los. Mit voller Energie performte er in einer guten Mischung aus alten und neuen Songs. Das Publikum hatte er sofort auf seiner Seite. "Ladys loves Cool James" machte seinem Namen alle Ehre und verteilte an mehrere Damen im Publikum Rosen, für die Herren der Schöpfung warf er Dollarscheine in die Menge. Nachdem ein weiblicher Fan ihm ein BH auf die Bühne warf, bat er sie spontan hoch zu sich. Ihr folgten weitere Damen und ein Vertreter des männlichen Geschlechts auf die Bühne: alle zusammen hatten die Ehre mit dem durchtrainierten LL Cool J für einen Song auf der Bühne zu stehen. Nach einer Stunde war es dann aber auch vorbei. LL wies auf sein neues Album hin, woran er gerade mit 50 Cent arbeitet. Für die Veröffentlichung steht noch kein Datum fest. Dann noch ein „Peace, I love you “und weg war er.
Das Fazit: Ein gutes, energiegeladenes Konzert. Es war zwar leider nach einer Stunde vorbei, aber ich denke, wenn die Stimmung ein bisschen besser gewesen wäre, als LL die Bühne verließ, wäre er sicherlich für eine Zugabe noch einmal zurück auf die Bühne gekommen.