Genau ein Jahr nach der ersten Optik-Tour ging die zweite Tour an den Start. Diesmal hiess es OPTIK TAKEOVER – benannt nach dem im September erschienenen Labelsampler OPTIK TAKEOVER. Das einzige Konzert im ostdeutschen Raum fand in Dresden statt.
Los gehts: Letztes Jahr gab es ja schon ein fettes Intro, aber der Trailer dieses Jahr war einfach nur Bombe. Savas als Soldier springt aus einem Helikopter und rennt zielstrebig durch die Gegend und dann fällt der Vorhang und die komplette Army steht auf der Bühne und stellt sich vor: „Das ist OR“.
Um gleich zum Anfang auch ein Statement zu setzen performte Savas „Da bin, da bleib“ und Moe performte anschließend „2005 til Infinity“.
Dieses Jahr war das ganze Programm etwas strukturierter. Es gab verschiedene Blöcke, in denen sich jeder Optik-Artist selbst präsentieren konnte und er somit mehr Aufmerksamkeit vom Publikum bekam. Außerdem lief zu allen Tracks eine Video-Animation, was die Bühnenshow, samt Lichtshow komplettierte.
Als erstes hat Ercandize mit Lakman als Unterstützung einige seiner Tracks performt. Vor allem bei „Pottwilder“ sind beide richtig abgegangen und haben das Publikum derbe gerockt.
Danach war Franky Kubrik an der Reihe, welcher von Amaris und Jifusi supportet wurde. Franky hat nochmal eins drauf gesetzt und ist richtig abgegangen. Die Show war die reinste Energie-Ansammlung.
Dann war Savas an der Reihe, der kräftig von Moe unterstützt wurde. Moe Mitchell bringt sehr viel Seele in alle Tracks und verleiht ihnen etwas besonderes mit seiner markant souligen Stimme. Der Junge flowt einfach nur. Die nicht ganz gefüllte Reithalle ging gut mit und irgendwie ist es doch bei jedem Konzert, wo Savas performt so, dass der Großteil nach „LMS“ und „King of Rap“ lechzt. Bei diesen Tracks war die Stimmung natürlich am größten, denn alle kennen Zeile für Zeile und Reim für Reim auswendig. Außerdem gabs noch derbe Acapella-Shit.
Nach Savas übernahm Caput die Bühne, der mit einem ständigen Grinsen im Gesicht „Ruf die Polizei“, „Superman“ oder „Mach alles Caput“ performte. Danach übergab er Amar das Mic, der nochmal kräftig seine Styles mit „Feuer über Deutschland“ oder „Manche Leute“ zum besten gab.
Beim letzten Part stand dann nochmal Savas im Mittelpunkt. Es ging nochmal heiss her mit „All 4 One“ und „Monstershit“. Interessant auch das Acapella „Partygirl“. Abgerundet wurde die Show mit „Der beste Tag meines Lebens“ und dem „Urteil“ als Zugabe.
Unser Fazit kurz und knapp: Sehr interessante und abwechslungsreiche zwei Stunden Musik-Unterhaltung, die irre viel Spass und Lust auf viele neue Releases aller O-P-T-I-K-Artists gemacht haben!