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Infos Live: Juicy Beats 2006 News


29.07.2006
Dortmund
Westfalenpark

 

Photogallery:

Crowd / Gelände

Mediengruppe Telekommander

Coldcut

Robocop Kraus

Chikinki

Rockford Kabine



Es gibt viele Festivals, sehr viele. Aber nur wenige Besondere: das Juicy Beats gehört mit Sicherheit dazu. Was trägt dazu bei? Zum einen die schöne Location - die Bühnen, Lounges und Floors sind quer durch den Westfalenpark verteilt, zum anderen der niedrige Preis (VVK 14 Euro) und das gewisse Extra Ruhrpott-Charme.

Bei der elften Auflage des Festivals ließen sich auch viele bekannte Acts blicken. Coldcut, Senior Coconut, Robocop Kraus, Mediengruppe Telekommander, Egoexpress, Slum Village und Nosliw gehörten zu den größten Zupferden. Das verrät schon: Ganz viel Electro, wenig Reggae und ganz wenig Indie und HipHop.

Das Programm auf den großen Bühnen, die sich Apfel, Ananas, Orange, Kiwi, Himbeere oder Erdbeere nannten, startete schon gegen 12 Uhr. Etwas verwirrend dieses Konzept mit den Namen, war doch manchmal von Festwiese, dann von Großer Konzerbühne und schließlich von Apfel die Rede, wobei alle drei Bezeichnungen für dieselbe Location standen. Mit einiger Verspätung begannen die ersten Bands, so Rockford Kabine vor noch sehr wenigen Zuschauern. Am frühen Nachmittag hatte man den Westfalenpark für sich, konnte relaxen, Bötchen fahren oder sich in den Planschbecken auf der Festwiese erfrischen. Zeit auch die schönen Plätze zu entdecken, wie die Nu Electric Dance Stage neben Seerosen, und den Electroclash-Floor im kleinen Pferdegöpel.

Der Besucherstrom nahm laufend, aber nur langsam zu. Voll wurde es spätestens als die Mediengruppe Telekommander am frühen Abend auf der etwas zu kleinen Electroclash-Stage (Cafe Buschmühle) erwartungsgemäß alles rockten. Als Headliner traten Coldcut, die Gründer des Ninja Tunes Labels, auf der Großen Konzertbühne auf. Beeindruckend war allerdings nur die Videoshow, ansonsten enttäuschte der Auftritt der Engländer.

Die Nacht ist dreckig auf dem Juicy Beats. Jetzt kommen sie raus diese berühmt berüchtigten Ruhrpott-Gestalten. Und es wird voll im Park. Auch dieses Jahr war das so, und man musste schon aufpassen, um nicht über dick geschminkte Techno-Bratzen und orange-blinkende Schlaghosenträger zu stolpern. Totales Kontrastprogramm. Aber gefeiert wurde hart - mit allen Mitteln. Ende war um kurz nach 4 Uhr, etwas früh ein Festival mit Techno, House und Electroclash Sounds. Wer sich da nicht beeilt hatte, verpasste auch die letzten Nachtbahnen.

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Robocop Kraus

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Autor:
Bumbanet Redaktion
Photos:
Bumbanet


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