So ganz ohne Zwischenfall sollte es diesmal für In Extremo nicht ablaufen, aber dazu später mehr. Glatt lief es bei der Vorband Krieger. Sie sorgten mit ihrem recht rockig-fetzigem Auftritt dafür, dass die Besucher auf "Betriebstemperatur" gebracht wurden. Und dies ohne vorangegangene Unvorhersehbarkeiten.
Denn wie Sänger Micha Rhein (alias Das letzte Einhorn) von In Extremo zwischen den Liedern erzählte, endete ein Spaziergang durch Trier für sie auf der Polizeiwache. "Personenkontrolle". So kam der Polizist auf die Jungs zu. Doch diese hatten keine Ausweise bei sich. Also ab zur Wache. Dort wurde dann jedoch festgestellt, dass die Jungs tatsächlich die Mitglieder der fantastischen Band In Extremo sind und durften die wieder gehn. Auf diesen amüsanten Einschub folgte ein Konzert aller erster Sahne. Flammenwerfer, Glitterkanonen, Feuerwerk und eine klasse Lichtshow sorgten für Begeisterung. Auch das Bühnenbild lies nicht zu wünschen übrig, denn der Background wurde durch ein düsteres Schiffsfrack bestimmt.
Und auch die super Stimmung der Jungs heizte den Besuchern richtig ein. Es wurde kräftig mitgesungen und sich zum Rhythmus bewegt. Als kleines Special lud Das letzte Einhorn die Fotografen zu sich auf die Bühne ein, um Fotos von der Masse der Fans zu machen. "Unsere Fressen kennt ihr doch schon alle," so Das letzte Einhorn. So denn, alle Fotografen ab auf die Bühne und Fotos aus der Sicht der Band gemacht. Sogar ein Handshake mit Sänger Micha Rhein war für den ein oder anderen Fotografen mit drin. Mitunter solche spontanen Aktionen seitens In Extremo, macht die Konzerte von ihnen so einzigartig.