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Infos Live: Eastpak Antidote Tour (Danko Jones) 23.11 Hamburg News


Eastpak Antidote Tour

Danko Jones, Gogol Bordello, Bedouin Soundclash, Disco Ensemble

08.11. Köln - E-Werk
09.11. B-Brüssel - Ab
10.11. Filderstadt - Filharmonie
18.11. CH-Zürich - Palais Xtra
19.11. A-Wien - Gasometer
21.11. Wiesbaden - Schlachthof
22.11. Berlin - Columbiahalle
23.11. Hamburg - Grünspan

 


Danko Motherfucker!!!! Gut, hat noch ein paar Freunde mitgebracht und nennt das ganze Eastpack Antidote Tour - hat er doch ganz schön gemacht, oder? Ich hoffe Euch ist klar, dass nur er, wer sonst, der Chef-Organizer von das ganze ist und dass das Tourmotto nur zum Geldverdienen geändert wurde, oder?

Angekommen bin ich bei Gogol Bordello, den „Gypsy Punks“ from NYC, mit einem weinenden Auge stellte ich fest, dass Beduin Soundclash gleich als erste gespielt hatten. Bedeutete also dass der Abend nich als freundlicher Reggae-Dance starten würde - nun also Punk. Wenn ich noch Punk hören würde, wären Gogol Bordello etwas, das bei mir schon häufig spielen würde. So hat es einfach Spaß gemacht etwa 20 Menschen auf der Bühne mit Quetschkommode, fetter Trommel und Geige zuzusehen (das einzige, was gefehlt hatte, war die Triangel).

Schön bei Danko ist ja eigentlich immer, dass es ein Konzert mit Proletenrock ist ohne dass der gesamte Raum ausschließlich von stinkenden Jeanswestenträgern bevölkert ist...  Viele viele weibliche und gleichzeitig ansehnliche Wesen und der ein oder andere Kerl mit einem Grinsen auf  den Lippen, Rock als humoristische Pose (also: Nicht-Monster Magnet!) ist doch schön und kitzelt dennoch den Proll in einem raus! So war es dann auch: Jede Pose saß, Sprüche saßen und von der Musik gibt es noch am nächsten Morgen einige Riffmonster, die die Nacht über im Hirn herumgeschwirrt sind. Viele Songs aus dem neusten Album sind es geworden, was den meisten Mitsingenden scheinbar gefallen hat. Was eigentlich auch nur hier stylemäßig klargeht ist diese ekelhafte Publikumsanimation - wenn das aber so rührend gemacht wird, wird’s verziehen: „C’mon, louder! Scream my name!“

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Ein Livemonster, immer wieder und wieder und wieder, und zum Abschluss gab es dann auch noch die schöne „Top of the hill“ Rede mit Grüßen an die gefallenen Helden des Rock wie die 3 Ramones, Marvin Gaye, Dimebag Darrell und Mr. Johnny Cash. Klar was dann kommt: „My skin gets thiker, my heart gets stronger, my mouth gets louder!“ Diesmal aber ohne das obligatorische In-Die_Fresse-Schlagen, was meiner einen Damenbegleitung gefiel. Ein Zitat der anderen Dame als Abschluss: „Der Typ trinkt doch morgens sein Sperma“



Autor:
Karl Mieske
Photos:
Eastpak Antidote


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