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Infos Live: AFI News


07.10.2006
Köln
Palladium

mit Dispute und The Explosion

Photogallery Dispute

Photogallery The Explosion

Photogallery AFI

 


Die nächste Punkrock Generation ist gestartet. Blink 182, Green Day, Offspring und wie sie alle heißen zählen nur noch zur alten Garde, das Ruder haben AFI übernommen. Dabei ist die Band aus Ukiah in Californien längst kein Newcomer mehr, sondern wurde schon 1991 gegründet. Doch erst der Wechsel vom Hardcore-Punk zum Goth-Punk brachte mit den letzten beiden Alben den Durchbruch. Das aktuelle Release "Decemberunderground" setzte sich an die Spitze der amerikanischen Charts. So wartete dann auch schon gegen 17 Uhr eine Schlange von jungen Mädels vor dem Kölner Palladium auf den Einlass. Voll sollte die Halle werden, aber nicht ausverkauft.

Den Anfang machten um 19:30 Uhr Dispute, die ebenfalls aus Californien kommen und mit AFI befreundet sind. Die noch junge Band hatte ihr Album "Everyone, Everything" im Gepäck, mit dem sie auch ordentlich abrockten. Von der ersten Sekunde an gaben Sänger Jeremy Lux und seine Jungs alles, so, als ob sie sich nicht vor AFI verstecken wollten. Im November geht die Band ins Studio um mit Produzent Russ Rankin von Good Riddance ein neues Album aufzunehmen.

Eine Stunde später gingen The Explosion auf die Bühne. Die 1998 in Boston gegründete Band debütierte mit dem Album "Flash Flash Flash" bei Jade Tree Records, ehe sie vor zwei Jahren mit "Black Tape" zum Majorlabel Virgin wechselten. Ihr Auftritt hinterließ jedenfalls keine Zweifel, warum sie den Majordeal ergattert haben. Nur musikalisch passte der Rock'n'Roll vielleicht nicht ganz zu AFI. Aber ein bisschen Abwechslung schadet bekanntlich nie, und das Publikum, das heute überwiegend Schwarz trug, sah das auch so. Die Stimmung war gut, aber nicht so wild ausgelassen, wie bei manch anderer Punkrockband, die auch ältere Leute anspricht.

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Um 21:45 Uhr war es dann so weit und Davey Havok betrat die jetzt ganz in Weiß gehüllte Bühne. Und weil das Gesamtbild stimmen muss, ließen sich AFI auch nicht nehmen, in weißer Kleidung aufzutreten. Die Show war von einer unglaublichen Energie gezeichnet. Davey, Hunter, Jade und Adam explodierten förmlich auf der Bühne. Und Davey spielte mit all seinen Reizen. Das Übrige tat die groß aufgezogene Lightshow. AFI spielten unter anderem "Prelude 12/21", "Summer Shudder", "Dancing Through Sunday", "Silver & Cold", "Love Like Winter", "Miss Murder" und "Death of season". Nach gut einer Stunde und zwei Zugaben war Schluss. Eine Band wie A Fire Inside braucht nicht länger um zu überzeugen.

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Autor:
Bumbanet Redaktion
Photos:
Bumbanet


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