Es war schon eng in der fünften Reihe vor der Bühne als die Vorgruppe Tristania loslegte. Auch wenn man diese Gruppe nicht kennt konnte man leicht Geschmack an ihr finden, ihre Musik ist eine Mischung aus Metalcore und Gothic Metal. Und so langsam wurde einem auch warm in der tobenden Menge. Aber wer gedacht hat bei Tristania sei es reichlich eng und gut warm gewesen hat sich leider schwer getäuscht.
Nachdem dann eine scheinbar nicht endende Pause vorbei war und Nightwish die Bühne betrat, konnte man erfahren was eng und vor allem heiss ist. Die Pyroshow konnte man noch am Ende der Halle spüren. Meter hohe Feuerstrahlen erhellten zum Takt der Musik den Saal, (recht eindrucksvoll, aber wer vorne stand und keine Ohropax an hatte war ein potentieller Kunde für den HNO, denn die Feuermassen wurden stets mit einem lauten Knall gezündet!). Auch farblich passte sich die Sängerin „Tarja Turunen“ an die Feuershow an. Sie hatte ein langes rotes Kleid an und passend dazu ein rotes Mikrofon. Sie wechselte mehrmals während der Show ihr Outfit.
Nightwish pflegte den Kontakt zu ihrem ca. 4700 Leute starkem Publikum, so das dieses kaum eine Verschnaufpause bekamen. Sie regten zum klatschen, jubeln, oder springen an. Aber ich muss sagen sie haben ihre Lieder ein wenig aneinander gereiht und nicht wie man das so von Konzerten kennt, Jokes mit dem Publikum gemacht. Wer eher die älteren Lieder bevorzugte wurde leider enttäuscht denn sie spielten sehr viele Lieder von der „Once“.
Wem es zu warm war und ganz vorne stand bekam sogar die Chance sich abzukühlen. Bei mehreren Tracks ließen sie eine Wasser/Regenwand von der Deckenhalle fließen und projizierten verschiedene Lichtmuster darauf. So auch bei ihrem letzten Lied „Wish I had an Angel“.