Kino Royal heißt die neue trendige Location, die an jedem Wochenende hunderte Partypeople in Frankfurt magisch anzieht. In dem alten Kino mitten in der City dominieren am Wochenende die elektronischen Beats und ab Februar 2004 sollen in den heiligen Hallen jeden Mittwoch HipHop-Beats erklingen. Zum Auftakt der neuen Partyreihe lud man dann natürlich einen ganz speziellen Act, einen Brillianten unter den deutschen Rappern nach Frankfurt ein. Der King of Rap himself durfte den hessischen Chicks und Amigos an diesem lauen Winterabend einheizen.
Das Vorprogramm gestalteten „Extraordinär“. Von dem Zeitpunkt an, wo die beiden freshen Jungs die Bühne betraten, wurde einfach nur noch gerockt. Power-Hiphop vom feinsten präsentierten uns die beiden Frankfurter. Geile Beats, freche Texte und freshe Reime dominierten ab jetzt die Show. Beide Jungs haben einen tollen Job gemacht und die Crowd richtig eingeheizt. Das Publikum haben sie im Griff gehabt und die ersten Reihen haben ohne Ende Party gemacht. Dies lag hauptsächlich an den Skillz der beiden Jungs, jedoch waren die zwei halbnackten (und zum Ende der Show fast nackten) Mädels auf der Bühne, die fast eine halbe Stunde lang die Jungs obszön angetanzt haben mit ein Grund dafür. Super Idee und Umsetzung - sieht man selten und kann man sich auf jeden Fall leisten, wenn der Rest der Show stimmt. Merkt euch den Namen Extraordinär – von den Jungs wird man hoffentlich bald mehr hören.
Gegen Mitternacht war es dann endlich soweit. King Kool Savas, wegen dem das Haus so gut gefüllt war, stürmte die Stage. Wer Savas bereits live gesehen hat weiss, dass bei seiner Show die Reime und Skillz im Vordergrund stehen. Und so rappte er nicht nur Oldschool, wie LMS oder Pimplegionär, bei denen die Leute kräftig am mitrappen waren, sondern testete spontan Texte, die er gestern oder vor einer Woche geschrieben hatte, um zu sehen, wie das Publikum reagiert. Savas und seine ehrlichen Texte wurden von den Leuten an diesem Abend geliebt. Unterstützt wurde er unter anderem von Illmatic und J-Luv, welche jeweils für einen Song auf der Bühne standen, um so ihren Respekt und ihre Freundschaft zu bekräftigen.