Nach einer langen zweijährigen „Deutschlandpause“ kamen die Hippie-Hiphoper aus New York endlich wieder nach Deutschland auf Tour, denn seit kurzem steht ihr neues Album „The grind date“ in den Läden, welches natürlich gebührend live gefeiert werden muss.
Unterstützt wurden DeLaSoul von CL Smooth und Pete Rock, die den Party-Abend im Wiesbadener Schlachthof eröffneten. Um Punkt neun Uhr kamen beide auf die Stage und rockten los. „Back to the roots„ war ihr Motto. Beide besinnten sich auf echte HipHop-Musik und ihren Glauben an Gott, den sie während des ganzen Konzertes zelebrierten.
Nach ca. einer Stunde und einer kleinen Zugabe betrat als erstes Maseo die Bühne, um die Leute nochmals kurz mit einem kleinen DJ-Oldschool-Medley einzuheizen. Danach war es für Pos und Dave an der Zeit auf die Bühne zu stürrmen. Irgendwie alles sehr minimal, aber trotzdem beeindruckend, Sehr straight und unspektakulär, aber trotzdem aufregend. Die Jungs aus Atlanta konzentrieren sich auf echte Rap-Musik und nicht auf Goldketten und großes Gepose.
Die Stimmung im Publikum war super. Egal, was die New Yorker vom Publikum forderten, es hat mitgemacht, Alles wirkte sehr spontan und man merkte, dass die Jungs hauptsächlich wegen dem Spass auf der Bühne standen. Bei DeLaSoul gibt es keine festen Regeln, denn hier darf der DJ auch rappen oder die Rapper stellen sich hinter den Turntables. Egal ob Pos ein paar Raps in der Menge performte oder 30 Girls fast am Ende des Abends auf die Bühne geholt wurden. Die Freundlichkeit und Leichtigkeit von HipHop wurde sehr beeindruckend auf das Publikum transferriert. Es hat Spass gemacht und die Nachahmung wird empfohlen.