In einem vollen aber bei weitem nicht ausverkauften E-Werk durfte die Berliner Beatfabrik die Show für D12 eröffnen. Dass D12 ohne Eminem kaum in so großen Hallen spielen würden ist dabei nicht zu diskutieren, genau so wenig wie dass Eminem natürlich nicht dabei sein würde.
Nun die Beatfabrik, die dem sehr gemischten und jungen Publikum kaum bekannt sein dürfte. Das machte aber nichts, die Leute waren partywillig und bouncten und schrien direkt. Da war es wohl egal was die Rapper auf der Bühne machten, hauptsache sie sahen cool aus und bewegten sich hin und her. So schnell findet die Beatfabrik neue Fans. Einen Fehler machten sie dann zum Abschluss, sie kündigten an D12 würden gleich auf der Bühne stehen. Das hätten sie besser wissen müssen.
Denn wie bei jedem Konzert sollten D12 auch heute erst um 10 Uhr auftreten, nahezu eine Stunde war es bis dahin und die Leute begannen zu pfeiffen. Das nützte natürlich gar nichts, aber spätestens als D12 dann einer nach dem anderen die Bühne stürmte war alles vergessen. Nicht nur die Rapper legten sich ordentlich ins Zeug, auch das Publikum wolte sichtlich alles geben. Das Ergebnis war ein richtig gutes Konzert, es mag bessere Rapper als D12 geben, aber wenn die Stimmung stimmt ist das völlig egal. Da bezahlt man dann auch mal die hohen Kartenpreise vom Taschengeld.