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Infos Live: Sean Paul News


31.10.2003
Philipshalle Düsseldorf
Prezident Brown
D-Flame
Sean Paul

Photogallery 1
Photogallery 2


Am 31.10.2003 war es soweit, das einzige Konzert in Deutschland von Sean Paul.
Ansich war es das Dancehall Konzert des Jahres (das merkte man auch am Kartenpreis von 35€). Doch bis zu Sean Paul war es ein langer Weg:

20.00 Uhr Vorgruppe 1: Prezident Brown

Für die, die ihn kennen, war klar: Guter Roots & Conscious. Und das hält Prezident, egal wo er auftritt. Er überzeugte mich mit guter Roots-Music aus seinem fünftem
Album "Genreration Next" und einigen älteren Stücken. Leider konnte das Publikum
mit Reggae nur sehr wenig anfangen. Einzig einige Stücke im Deejay-Style ernteten
gegen Ende der Show richtigen Beifall.

20min Umbaupause

Glücklicherweise versuchte das Small Axe Soundsystem aus Aachen das Publikum
mit Reggae & Dancehall bei Laune zu halten.

21.00 Uhr Vorgruppe 2: D-Flame

Der Frankfurter hat sein neues Album "Unaufhaltsam" draussen und steht damit definitiv an der Spitze des deutschen Dancehall. Da es sich bei D-Flame um Dancehall handelt und er auch auf Viva mit "Stopp" rotiert, fand er wesentlich mehr Anerkennung. Echt schöne Show und gute Arbeit mit dem Publikum. Jetzt ist es bereit.

30min Umbaupause

Und wieder Zeit für Small Axe.

22.15 Uhr SEAN PAUL:

Es ist soweit, der Uptown-Boy aus Kingston, Jamaica, live on Stage. Sean Paul wird ja derzeit durch die Medien und die Charts gereicht wie kein anderer. Ich will ja jetzt nicht nachzählen, aber kann es sein, dass er derzeit mit 2 eigenen Singles
und drei gefeatureten Tracks die Top 100 der deutschen Charts besiedelt? Ja, und dieser Bekanntheitsgrad brachte ihm auch ein ausverkauftes, volles Haus ein. Leider aber voller Leute, die ihn nicht einmal verstehen. Er singt auf Patois! Sean Paul rockte, wie beim Summerjam diesen Jahres, die Stage recht gut. Seine Songs heizen aber auch von ganz alleine ordentlich ein. Sean Pauls Bruder und die
vier Tänzerinnen taten ihr übriges. Die Stimmung war ganz gut, das lag aber
vielleicht aber auch an der Menge. Nach genau 60min war das Spektakel aber auch schon wieder vorbei. Das Publikum wartete nun auf die in Deutschland übliche Zugabe, die es auch verdient hätte. Dieser Wunsch wurde aber leider von Sean Paul nicht erfüllt. Naja, was Erfolg aus einem Menschen machen kann. Ein Downtown, Kingston, Artist hätte sein Publikum nicht einfach so stehen lassen.

45min an der Garderobe anstehen (großer Minuspunkt des Abends)

Ja, das war er, ein sehr sehr langer, aber schöner, Abend.

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Autor:
Michael Freytag
Photos:
Michael Freytag

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