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28.03.2003
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ASD Bericht
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Eine Skaterhalle, recht groß, bot an diesem Freitag Abend die Location für den Ruhrpott Stopp der ASD Tour in Deutschland. Doch bevor es los gehen konnte hatte sich schon eine riesge Fan-Gemeinde vor der Tür versammelt. 1200 Leute, komplett ausverkauft.
Die Menge wurde reingelassen und die ersten Reihen wurden sofort belegt.

Recht pünktlich ging es mit der Plattform, der ersten Vorgruppe, los. Man sah der Menge jedoch an, dass sie mit dieser Musik nicht wirklich viel anfangen konnten. Doch dass Rap nicht nur in Hamburg und Stuttgart existiert, konnte so den Kids gezeigt werden. Noch zwei andere Vorgruppen aus dem Eimsbush Lager folgten, und schon ging auch die Menge mehr ab, weil es ja Eimsbush war. Nur Illo 77 konnte noch nicht mal das halbe Können der localen Acts aufbringen, aber trotzdem wurde er gefeiert. Zu diesem Zeitpunkt hatten dann auch die meisten bemerkt, dass es einen Eimsbush Promo Stand gab und so liefen 70% mit ASD Shirts rum. Die Umbaupausen zwischendurch waren so kurz, dass sie nicht zu bemerken waren.

Dann folgte der Hauptact ASD und die Menge gab das was sie den ganzen Abend nicht gegeben hatte. Nein, sie gab mindestens dreimal so viel, die Stimmung war wirklich unglaublich. Auch wenn ich zugeben muss, dass Afrob und Samy nicht ganz meine Favoriten sind, fand ich es schon sehr erstaunlich, wie die Menge sich mitreissen ließ, auch von Tracks die noch niemand kannte, da das ASD Album erst kommenden Montag auf dem Markt erscheinen sollte. Mit dabei auf dem Album ist auch Brooke Russell, die an diesem Abend aber nicht anwesend war (Anmerkung der Redaktion: Die Photos stammen vom Konzert in Köln). Aber auch ältere Classics von Samy Deluxe sowie auch von Afrob wurden zum Schluß gespielt. Was mich dann sehr erstaunen ließ, war, als Afrob mit Songs von dem "Made in Germany" Album anfing. Nun jeder weiß, dass dieses Album ein totaler Flopp war und sich wirklich niemand dafür interessiert hat, doch nun auf einmal, ging die Menge so ab als ob dieses Album auf Platz 1 gewesen wäre. Erklären kann mir das glaub ich niemand. Die Menge ließ nicht nach und feierte die Beiden wie selten jemanden in Deutschland.

Zwei Zugaben gab es dann auch noch und danach sollte die Aftershowparty beginnen, in der gleichen Halle, was eigentlich sehr gerecht war, da die Eintrittskarten 13 € kosteten, doch niemand blieb. ASD Fans haben Geld und nur Interesse an ASD, so schien es. So ging der ganze Spaß bis 12.30, dann war die Musik aus. Eine sehr gut organisierte Veranstaltung, die man vielleicht mit anderen Acts wiederholen sollte.

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Autor:
Magda M.
Photos:
Bumbanet (Archiv 31.03 Köln)

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