Obwohl
vielen Leuten der Name Puddle of Mudd noch kein Begriff ist avancierte
die von Fred Durst gesignte Band zu mehr als einer Vorband. Nicht
nur mit ihrer Single "Control" riß die Band das
Publikum mit, auch die anderen Songs des erscheinenden Albums "Come
Clean" wurden abgefeiert. Dabei stellte sich heraus dass für
einige Besucher die Tatsache dass Puddle of Mudd im Vorprogramm
spielten ein wichtiger Grund war das Konzert zu besuchen, und nach
dem Konzert wurden wir von etlichen gefragt wie denn diese Vorband
hieß... Guter Auftritt der zeigte dass man noch mehr von Puddle
of Mudd hören wird.
Das Publikum an sich war jedoch recht ungewöhnlich, ein für
ein Konzert dieser Art extrem hoher Altersdurchschnitt (man hätte
meinen können man wäre bei AC / DC), wobei auch 12-jährige
Kinder nicht fehlten.
Um
Viertel nach neun war es dann endlich soweit und Staind betraten
die Bühne, das gute gefüllte Palladium sollte eine kurze,
aber äußerst professionelle und perfekt organisierte
Show erwarten. Ob Bühnenbild, die aufwendige Lichtshow oder
der glasklare Sound, das Quartett aus Springfield um Sänger
Aaron Lewis überließ nichts dem Zufall. Die überwiegend
ruhigen Songs wurden allesamt vom Publikum begeistert aufgenommen,
so auch die Singles "It's been a while" und "Outside".
Die fast apathische Performance von Lewis trug ihren Rest bei uns
sorgte so für eine Gänsehaut Atmosphäre in der Halle.
Insgesamt bekam ein wirklich überzeugendes Konzert geliefert,
nur wirkte bei Staind alles zu sehr durchgeplant und so verschwand
die Distanz zwischen Publikum und Bühne nicht.