Letztes
Mal gehörten sie noch eher zum Kreise der Insider-Bands, letztes
Mal spielten sie noch im kleinen Kölner Prime Club. Mit dem
neuen Album "Morning View" hat sich das schlagartig verändert
und man zog in die größte Kölner Halle, das Palladium.
Dieses war auch direkt ausverkauft und schon gegen 15 Uhr warteten
die ersten Girlies am Eingang. Entsprechend der Altersgruppe wurde
der Beginn des Konzertabends auch recht früh gelegt, weshalb
wir die erste Band Hoobastank verpassten. Mit ihrem gleichnamigen
Debüt will die New-Metal Kapelle auch bald in unseren Läden
starten.
Große Freude dann aber beim Auftritt von 311, musste man
doch lange Zeit auf ein Konzert warten, weil die geplante Tour für
den Sommer 2001 ausfiel. Die Menge stand brav vor der Bühne,
lauschte, ließ sich aber von der enthusiastischen Bühnenshow
der Multi-Crossover Truppe nicht nicht mitreissen.
Das
änderte sich dann aber sofort beim Erscheinen von Incubus.
Die Menge ging und sang mit, von Anfang bis Ende. Von Anfang bis
Ende wirkte auch alles wie eine riesige Inszenierung. Lichtshow
und Sound wirkten perfekter als perfekt und Sänger Brandon
zog alle Blicke auf sich. Dabei fiel aber auch jede Spontanität
weg und Überraschungen gab es nicht. Für die einen lieferten
Incubus sicherlich das unübertreffbare Konzerterlebniss, für
die anderen war's zu glatt und zu massentauglich.