In
Spanien füllen sie riesige Hallen, bei uns reicht es jetzt
immerhin schon zu ausverkauften Clubs. Den Anfang machten im Prime
Club aber She-Male Trouble aus Berlin, die klanglich gewisse Ähnlichkeiten
mit Dover aufweisten. Das lag wohl auch daran, dass die Punkrocker
auch eine Sängerin in ihren Reihen haben. Beim Publikum kam`s
gut an.
Danach kam eine Band, die diesen Abend das Publikum zwar zum Springen
brachte, insgesamt aber eher für zwiespältige Reaktionen
sorgen dürfte. The Rasmus aus Finnland feierten mit ihrem Album
"Into" große Verkaufserfolge, musikalisch dagegen
war ihr Album alles andere als ein Erfolg. Die Gitarren wirkten
nur wie schmückendes Beiwerk, die Ausrichtung der Musik zielt
eindeutig in Richtung Pop, um brav in`s VIVA-Format zu passen. Live
war das etwas besser, hatte aber auch den Touch einer etwas besseren
Teeni Show.
Dover dann überzeugten restlos. Voller Bühnenpower, volle
Energie, voller Einsatz, und dazu ein bunter Querschnitt durch die
Alben. Nächstes Mal dann vielleicht auch in unseren Hallen
und Stadien.