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Infos Live: Blumentopf News


16.03.2002 in der Alten Druckerei Erfurt




Blumentopf touren momentan durch halb Deutschland. Sie setzen ihre im vergangenem Jahr begonnene Tour zu ihrem „neuem“ Album „einsA“ fort und wir waren für euch in Erfurt live mit dabei.

Heute abend war es endlich soweit, denn die Töpfe waren im Haus. Besser gesagt in der Alten Druckerei in Erfurt. Diese schon zu Finden erwies sich als äusserst schwierig – erst sind wir ewig durch die Stadt gelaufen und dann einfach allen Baggyträgern hinterher. Gesucht und gefunden.

Gleich als wir angekommen waren starteten Manuva und DBH mit ihrer einstündigen Show. Die grosse alte Halle war bereits gut gefüllt und als beide loslegten sprangen alle mit zum Beat und zu den ausgefeilten Texten. Sogar Holunder stand neben mir in der Masse und war derbe am abrocken. Ein sehr guter „Aufwärmer“ für den Topf. Dann machten sie die Bühne frei für die fünf Münchner.

Als erstes sprang Heinemann auf die Bühne, um sich mit einem kleinen Solo vorzustellen, dann war es Zeit für Roger, der ebenfalls ein kleines Solo hinlegte. Als nächstes war Kung Schu an der Reihe, der sich den Massen vorstellte und zum Schluss betrat Holunder die Bühne und gab ein paar seiner Texte zum besten. Als dann alle komplett auf der Bühne waren ging es dann richtig los. Die Jungs sprangen auf der Bühne herum und gaben altbekannte Songs, wie „Fuck the System“ oder „Safari“ aus „Grosses Kino“ und „Liebe und Hass“ oder „Die Jungs aus dem Reihenhaus“ aus dem Album „einsA“ zum besten. Man hat allen angesehen, dass sie voll dabei waren und es ihnen jede Menge Spass gemacht hat die Leute da unten zu burnen.

Nach circa eineinhalb Stunden hat DJ Sepalot dann noch bekannte Beats wie „Fire it up“ oder „Purple Pills“ aufgelegt und die Jungs haben ihre eigenen Texte zu den Beats zum besten gegeben. Auch Manuva und DBH kamen auf die Bühne, um die ganzen Leute nochmals derbe zu flashen. Nach 2 Stunden Powerhiphop gabs dann sogar noch eine fette „Zugabe, Zugabe, Zugabe....“ und man kann sagen: Alles in allem satte drei Stunden Hiphop der feinsten Sorte - also ein sehr gelungener Abend, der den Eintritt von 14 Euro auf jeden Fall wert war.

 

Autor:
Nicole Wuthe
Photos:
Bumbanet

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