Die
Düsseldorfer Straßenführung machte uns mal wieder
keine Freude und so erreichten wir das Stahlwerk zu spät, wenn
auch gerade pünktlich zu Bad Religion. Da hatten die Beatsteaks
aber leider schon gespielt. Das Publikum schien die Band aber ordentlich
abgefeiert zu haben - der schwülen Hitzewelle die aus allen
Türen der Halle austrat nach zu urteilen. In der Tat hatte
man im ausverkauften und hoffnungslos überfüllten Stahlwerk
das Gefühl in einer Sauna zu sein und die Linse der Kamera
unseres Photographen war binnen Sekunden beschlagen.
Das Publikum war bunt gemischt, vom Düsseldorfer Tote Hosen
Altpunker, bis hin zum Kiddie und Buisness-Mensch. Die ganze Halle
glich einem Saufgelage und die Stimmung war auf jeden Fall punkrockig.
Die ersten Reihen grölten auch alle Songs, von alt bis zur
"the process of believe" Ära mit. Schade nur dass
die Show nach einer guten Stunde um kurz nach 23 Uhr schon vorbei
war. Draussen konnte man sich dennoch wieder auf die milde Vorfrühlingsnacht
freuen und hatte die Erinnerungen an ein wahrlich schweißtreibendes
Konzert mitgenommen, für faire 21,- Punkrock Euro.