Rock
am See stand dieses Jahr unter einem anderen Motto: "GROOVE AND
BEAT"... was für einen musikalischen Wandel stehen sollte. Da das
Festival dieses Jahr nur noch an einem Tag stattfand war das Line
Up auch kleiner, so gaben sich die Söhne Mannheims, Thomas D, Turntablerocker,
Jan Delay, Smith&Mighty, N.O.H.A., Seeed, Project2000 und Utah Saints
die Klinke in die Hand.
Von N.O.H.A hab ich noch nie was
gehört, war die erste Band die wir gesehen haben, leider nur ziemlich
wenig, da wir erst relativ spät ankamen. Meiner Meinung nach war
das auch mit Abstand der beste Act des Tages. Die restlichen Bands
haben mich weniger interessiert, is halt nicht mein Geschmack, ausser
vielleicht Utah Saints, die hätte ich noch ganz gerne gesehen, aber
aus irgendwelchen mysteriösen Gründen kam es nicht dazu. Von daher
fühlte ich mich in musikalischer Hinsicht nicht sehr befridiegt.
Wenn
ich dieses Jahr mit den letzten beiden Jahren vergleichen würde,
dann war es für mich auf jeden Fall enttäuschend. Andere waren sicherlich
mit dem Line Up sehr zufrieden, trotzdem konnte ich das nicht ganz
nachvollziehen... Ich hatte das Gefühl, dass auch einige Besucher
genau wegen dem diesjährigen musikalischen Angebot ausgeblieben
sind, aber es war doch noch recht viel los, mag wohl auch daran
liegen, das die Bühne dieses Jahr anders stand und das Gelände größer
erschien, was wiederum sehr cool war, denn man konnte gleichzeitig
schwimmen gehen.
Ganz schlimm waren die Söhne Mannheims,
ich war regelrecht erleichtert als die Band nach zwanzigminütiger
Verabschiedung die Bühne verließ, eine wahre Wohltat für die Ohren,
aber jedem seinen Geschmack! Thomas D konnte man sich gerade noch
geben, obwohl mir die Mucke eigentlich zu depressiv ist. Auch wenn
das musikalische Programm nicht ganz bzw. gar nicht meinen Vorstellungen
entsprach, kann ich nicht abstreiten, dass es doch noch ein ganz
lustiger Tag war...