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Infos Deconstruction Tour 2001 News


SR-71 , Boysetsfire, Bouncing Souls, Snuff, Catch 22, Avail, Sick of it all, Lagwagon und Pennywise

31.05.2001
Köln Palladium

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Also bei dem Bandaufgebot musste die Deconstruction Tour ja ein Erfolg werden. Da es leider schon um 17:30 los ging und unsereins bis 18:00 noch arbeiten musste kann ich selber über die ersten vier Bands nicht viel sagen. Ärgerlich, wo ich doch auf Boy Sets Fire so gespannt war. Wir kamen somit erst zu Catch 22, die mich auf Anhieb an Bands wie Voodoo Glow Skulls erinnerten. Also recht flotter Ska Punk mit vielen Bläsern. Der Sänger ging meines Erachtens teilweise ein wenig unter. Durchgehend gut gespielte Songs, die mich doch leider nicht vollends mitreißen konnten.

Als Avail aus Richmond/Virginia die riesige Bühne des Palladiums betraten, hatte ich mit noch mehr Begeisterung seitens des Publikums gerechnet. Aber es waren doch recht viele "NOFX Kids" gekommen, die sich wahrscheinlich über den Anblick von Avail erschraken. Doch Avail wusste zu überzeugen. Die Energie der Songs war regelrecht zu spüren. Wer Avail kennt, weiß, dass Sie mit Ihrer Power zwischen Punk und Hardcore mit stets politischer Attitüde einfach eine Größe für sich sind.

Als nächstes kam die Band auf die sich wahrscheinlich der größte Teil des älteren Publikums gefreut hatte. Die Rede ist von... Sick of it all natürlich. Meiner Meinung nach eine der sympathischsten Bands überhaupt, die noch dazu das absolute Brett ablegen. Sie sind live einfach in Ihrem Element. Die Show besteht aus einer gesunden Mischung aus neuen und alten Songs. Von Scratch the surface nach Just look around bis hin zu Your´s truly. Bei jedem Song von Lou Koller und Band merkt man Ihnen den Spass, den sie nach all den Jahren zum Glück immer noch haben, an. Ganz groß!

Nun kamen Lagwagon die nun etwas mehr Melodie ins Palladium brachten. Bei Lagwagon scheint die Zeit stehen geblieben, das in diesem Fall jedoch keinesfalls schlecht ist, denn Lagwagon sind meiner Meinung nach eine der besten Fatwreck Bands. Es wurde ca. 1 Stunde allerbester California-Melodicpunk geboten der immer noch genauso gut knallt wie vor einigen Jahren.

Als letztes für diesen Abend kamen dann Pennywise, die Epitaph Zugpferde. Auch Pennywise sind ihrem Stil nach wie vor treu geblieben. Schneller, harter und melodischer Cali-punk der jedoch noch ein Stück mehr Hardcore ist als Punk. Alles in allem ein gelungener Abend, auch wenn man die ersten Bands verpasst hat. Man darf auf eine Fortsetzung gespannt sein.

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Autor:
Christian Schaaf
Photos:
Fatwreck, Avail

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