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| Music | Urbanstyle | |||||||||||
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Bumbanet: Du bist jetzt im Moment auf Promo Tour hier in Europa, erzähl mal mit wem du unterwegs bist und ich welchen Ländern du unterwegs bist! Soulfly: Wir sind jetzt hier für eine Woche auf Promo Tour für unsere neue Platte. Vorher Deutschland haben wir noch Holland uns Spanien besucht. Ich bin aber ohne meine Frau und meine Kinder hier. Bumbanet: Dann direkt zu eurem neuen Album. Ich denke, dass es um einiges direkter und kompakter geworden ist, bist du auch der Meinung? Soulfly: Ja, ich wollte auf jeden Fall ein Album machen, dass mehr straight ist, aber meiner Meinung nach auch komplexer. Das letzte wurde zum Ende hin einfach zu einer Jam Session. Deshalb habe ich mich diesmal mehr auf einige Dinge fokussiert. Bumbanet: Im Gegensatz zu eurem Debut sind ja auch zwei neue Leute dabei, Mikey Doling (guitar) und Joe Nunez (drums). Wie kam's dazu, bzw. wie habt ihr die gefunden? Soulfly: Ich habe die beiden eigentlich beim Touren kennengelernt. Mikey kam 1998 dazu, und Joe ist kurz vor unseren Aufnahmen zu Primitive eingestiegen. Bumbanet: Haben die Beiden jetzt auch neue Einflüsse in euren Sound gebracht? Soulfly: Ich denke schon, denn sie waren auf jeden Fall sehr aufgeregt und motiviert dieses Album aufzunehmen. Jeder hat seinen Teil dazu beigetragen, dass das Album gut klingt. Bumbanet: Ihr habt ja auch den Producer gewechselt, statt Ross Robinson habt ihr jetzt mit Toby Wright gearbeitet. Gab es einen Grund dafür? Soulfly: Ich wollte einfach einen Fortschritt machen, und damit auch die Aufnahmebedingungen und den Sound ändern. Da lag es natürlich am nächsten den Producer zu wechseln. Und Toby hat auf jeden Fall neue Einflüsse in den Sound gebracht. Ich mag vor allem, dass alles viel klarer klingt und man die einzelnen Instrumente besser hören kann. Bumbanet: "In Memory of" hat viele HipHop Elemente, wie kam es dazu? Soulfly: Es war einfach die Idee, so ein Mulit-Culture Ding zu machen. Verschiedene Styles zusammenzumixen zu einem. Das war jetzt aber kein fester Plan sondern enstand einfach so bei unserer Zusammenarbeit. Ich selber höre auch nicht wirklich HipHop, ich mag nur ein paar Bands, ich stecke da also nicht so richtig drin. Bumbanet: Also besteht da von deiner Seite auch kein so großes Interesse an einer Zusammenarbeit, wie zum Beispiel auf dem Loud Rocks Sampler mit Sick of it all oder Incubus, die dort mit HipHop Artist was zusammengemacht haben? Soulfly: Meine Idee war dabei eigentlich mehr die Underground Schiene. Meine Jungs haben halt noch nicht einmal ein Album draussen, ich denke die Sache ist bei da eher real.
Soulfly: Ich denke es ist besser, als früher. Mehr Bands haben die Chance sich der Öffentlichkeit zu präsentieren, weil auch das Publikum viel größer geworden ist. Früher war das viel schwieriger. Aber ich selber mag diese Bands nicht so sehr. Bumbanet: Ihr habt ja jetzt eine Menge große Festivals und Hallen gespielt, würdest du auch mal wieder lieber in kleinen Clubs spielen? Soulfly: Eigentlich mag ich beides, Iích denke das hängt mehr vom Publikum ab. Wenn das Publikum gut ist, dann spielt es keine Rolle, wo man spielt. Bumbanet: Im November kommt ihr ja hier auf Tour nach Deutschland? Weißt du schon welche Bands euch supporten werden? Soulfly: Nein, noch nicht. Wir arbeiten gerade daran. Bumbanet: Wer sucht denn die Bands aus, ihr oder euer Label? Soulfly: Wir versuchen, das selber auszusuchen. Wir legen auch Wert darauf, dass es sich um lokale Bands handelt, und nicht irgendwelche großen Namen.
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