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| Music | Urbanstyle | |||||||||||
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Bumbanet: Stell dich mal vor! Plattenpapzt: Plattenpapzt aus Düsseldorf, mit dem Album "Full House", was am 15.5.2000 rauskommt. Bumbanet: Wie hat denn alles angefangen bei dir? Plattenpapzt: Angefangen hat's 1986, da hab ich begonnen Platten zu sammeln und immer zu Hause an Möchtegern Turntables rumgedoktort und rumgemixt. Dann hab ich irgendwann die MKzwo's gekauft und mir die Plattensammlung von meinem Vater ausgeborgt - und nie wieder zurückgegeben. Die ganzen Funk- und Soulscheiben sind in meinen Bestand übergegangen. Und langsam hab ich dann auch angefangen HipHop zu sammeln und auf Parties und Geburtstagen aufzulegen. 1989 hat's dann mit Fresh Familee angefangen, relativ professionell zu werden. Mein erstes Soloalbum hab ich dann 1995 gemacht, "Plattenpapzt & Freunde". Da war Thomas D. dabei, Tyron, Schiffmeister, Def Benski von der jetzigen Firma, und auch noch Kollegen von der Fresh Familee. Und jetzt kommt halt das Album "Full House", auch wieder mit Artist Features. Ich hab mir gedacht, was die anderen können kannst du schon lange, also mach auch mal wieder ein Album, bring dich mal wieder auf die Karte. Bumbanet: Hattest du auch mal die Idee zu breaken oder zu malen? Plattenpapzt: Ja klar, hab ich natürlich auch gemacht, früher die weißen Handschuhe angezogen und Electric Boogie und den ganzen Kram. Bumbanet: Du hast ja gerade schon die Fresh Familee angesprochen, erzähl nochmal was dazu! Plattenpapzt: Mit der Fresh Familee hatten wir 10 Jahre auf jeden Fall eine gute Zeit. Waren auch superviel auf Tour, aber irgendwann hab ich mir gedacht, dass ich damit auf der Stelle trete und nicht weiterkomme. Also mußte was neues passieren, was mich mehr flashte, und das war als Solo-Artist. Was mit den anderen passiert ist - keine Ahnung. Der eine ist jetzt bei der Jazzkantine, ab und zu seh ich die anderen auch noch auf Parties. Aber das hat sich eher auseinandergelebt. Bumbanet: Mal zu deinem DJ Dasein. Gibt's ein spezielles Setup bei dir? Plattenpapzt: Standard, Vestax Mixer. Ich hab das, was jeder DJ braucht. 2 Turntables, Mixer und Platten. Also nichts spezielles. Bumbanet: Was machst du sonst noch so als DJ? Plattenpapzt: Ab und zu mach ich auch Mix-Tapes. Gerade hab ich eins gemacht mit dem Jaleel von Phlatline, das auch bald rauskommt. Und dann hab ich halt noch meine Parties mit Rheinhype, und im Unique, in der Düsseldorfer Altstadt, immer Montags. Einmal im Monat hab ich auch noch die "Skillz & Technix" Veranstaltung, wo wir Artists featuren. Die Spezialitztz waren schon da, Smudo auch. Dadurch sind auch viele Kontakte gekommen, die jetzt auch auf der Platte sind. Durch die Jahre durch, ich mach das jetzt immerhin schon 12 Jahre, hat sich das so entwickelt. Ich hab mir das auch so gedacht, dass man nicht irgendwelche Künstler einkauft. Bei Ami Features ist es ja meistens so, dass man dafür bezahlen muss. Und das ist bei meinem Album gar nicht so, da man sich schon lange kennt. Auf dem Album vom Thomas, dem "Solo", hab ich auch einen Track produziert, mit dem Roe von Headrush. Und so gibts immer einen Austausch, er macht was bei mir, ich mach was bei ihm. Bumbanet: Bist du mehr so der Club/Party DJ als der Studiofreak? Plattenpapzt: Eigentlich beides. Ich rock dir gerne die Party, aber ich bin auch gerne im Studio. Du bist halt meistens da und passieren tut kreativ eh erst was ab 12 Uhr nachts. Und wenn kein Telefon geht und so was ist es im Studio auch schön. Wenn irgendwas überhand nimmt, macht dir dann halt wieder etwas anderes mehr Spaß. Wenn du 2 Jahre im Studio sitzt um an einer LP zu arbeiten, bist du froh, wenn du wieder rauskommst. Und genauso umgekehrt. Das ist dann alles viel relaxter. Bumbanet: Was holst du dir denn für Platten, kreuz und quer, oder ist das auf bestimmte Richtungen beschränkt? Plattenpapzt: Ne, da hab ich mich eigentlich auf HipHop spezialisiert. Früher war ich auch auf Börsen und hab mir die alten Sachen, 70er, besorgt. Aber mein Stiefvater hat halt eine riesige Plattensammlung, 50.000 Stück, und er hat jetzt zum Glück aussortiert, was er nicht mehr hört, und das hab ich dann alles gekriegt.
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