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| Music | Urbanstyle | |||||||||||
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Bumbanet: Eure Sache mit James Last ist ja jetzt ein ziemlich großes Ding, wie kam es zu eurer Zusammenarbeit? Schiffmeister: Ursprünglich wollten wir gerne eine Orchesterversion von "Viele Wege führen nach Rom" machen lassen, von verschiedenen Musikern und verschiedenen Stilrichtungen. Und wenn man an Orchester denkt, kommt man ja ziemlich schnell auf das James Last Orchester, das ist einfach weltberühmt. Wir hatten einfach Spaß daran, was mit anderen Leuten zu machen. Aus verschiedenen zeitlichen Gründen hat es aber nicht geklappt, diesen Remix anfertigen zu lassen. Er und sein Sohn fanden das, was wir machen, dann aber irgendwie gut und haben vorgeschlagen, einen ganz neuen Song zu machen, der dann auf dem Album zum 70. Geburtstag von James Last rauskommen kann. Wir haben uns dann getroffen, um erstmal abzuchecken, ob wir überhaupt dieselbe Sprache sprechen und musikalisch miteinander klarkommen. Das, was wir machen, sind halt 2 verschiedene Welten. Aber wir haben relativ schnell gemerkt, daß das gut funktioniert und, daß man gut zusammenarbeiten kann. Wir sind für dann für eine Woche nach Miami geflogen und haben das Lied dort aufgenommen, das war echt eine lustige Zeit. Bumbanet: Nervt es euch denn jetzt nicht, durch ganz Deutschland mit dem Tourbus zu fahren, nur um mit James Last einen Song zu spielen? Schiffmeister: Das ist nicht ganz so, wir sind jetzt seit Freitag unterwegs und haben in Herford, in Bad Mergenheim, in der Nähe von Würzburg und heute hier in Köln gespielt. Dabei haben wir aber gestern und vorgestern ganz normale Konzerte gespielt, mit Doppelkopf, Blumentopf und MC Rene. Heute ist der erste Auftritt mit Hansi Last zusammen, daß ist seine Tour, die ganz schön heftig ist. Wir werden dann nur bei einigen Auftritten, wie 3mal in Hamburg, auch wieder dabei sein. Für ein Lied würde es tatsächlich keinen Sinn machen, durch ganz Deutschland zu fahren. Bumbanet: Ist es jetzt nicht ein komisches Gefühl, in so großen Hallen, wie der Kölnarena aufzutreten, ist das nicht etwas anderes? Schiffmeister: Ja, es ist auch etwas anderes, ob man vor einem Festival spielt, wo die Leute 3 Tage ununterbrochen besoffen sind, stehen und breit sind, oder vor 60 - 80jährigen, die den ganzen Abend sitzen. Klar bestehen da Unterschiede. Aber was meine persönliche Einstellung angeht, ob ich jetzt mehr oder weniger aufgeregt bin, das kann ich jetzt nicht sagen. Das ist halt ein Auftritt wie jeder andere auch. Nach einer gewissen Zeit spielt es für die Aufgeregtheit oder Gespanntheit keine Rolle mehr, ob es jetzt 50 oder 50.000 Leute sind. Bumbanet: Wie ist denn euer Eindruck, wie ihr bei diesem Publikum jetzt ankommt? Schiffmeister: Ganz gut, glaube ich. Wir haben jetzt einmal schon zusammen gespielt in der Royal Albert Hall in London. Der Witz an der Sache war, daß die Typen da gar nichts verstanden haben, von dem, was wir gesagt haben. Meine Freundin saß in der Nähe und hatte vor sich eine ältere, weißhaarige Dame, die nur mit dem Kopf geschüttelt hat und das anscheinend ziemlich furchtbar fand. Aber nach unserem Lied haben wir relativ viel Applaus bekommen. Ich glaube die Leute haben das ganz gut aufgenommen und auch verstanden, was das soll. Die werden zwar nicht sofort losgehen und sich die Ferris MC Platte holen, aber die werden es schon toll gefunden haben, daß ihr Idol Hansi Last so jung geblieben ist und mit so jungen Leuten Musik zusammen macht. Das fanden die glaube ich schon mal sehr positiv. Außerdem glaube ich, daß einige Leute, die ein typisches Hansi Last Publikum sind, sich jetzt die Platte auch gekauft haben, und das finde ich natürlich auch schön.
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Interviews: Dashboard Confessional, Dog eat Dog, Ash, Lexy & K-Paul Special: Rheinkultur, Splash, Rihanna, Juicy Beats Live: Justin Timberlake, Mad Caddies, Reel Big Fish, Maxïmo Park Sports: BMXMasters, Extreme Playgrounds, Wave Tour
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