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| Music | Urbanstyle | |||||||||||
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M: Welches Mischungs-verhältnis Tabak-Gras kommt in deine Tüte? Ferris: Was?...hmm; eine Spur Tabak und soviel wie möglich Gras. M: Wann hast du denn angefangen mit Schmauchen? F: Mit Zigarretten mit 12 und mit Kiffen - das erste mal mit 14. M: Meinst du, daß sich das auf Deine Musik auswirkt - positiv oder negativ? F: Also für mich positiv, weil ich mich dadurch überhaupt motiviert fühle nen Text zu schreiben, sich anders zu fühlen. Überhaupt zu essen und zu leben. M: Bist du denn ein gutes Vorbild für die Leute, die dich hören? F: Ne, wenn man meine Texte hört...bin ich ja ein abschreckendes Beispiel. So wie Leute, die man auf Bäumen aufhängt und sagt, hier, tu das nicht, sonst wirst du auch aufgehangen. M: Früher hast du ja mehr Punkrock gehört - wie bist du denn zum HipHop gekommen? F: Ich war einfach gebraint wie jeder andere auch - vor ca. 10 Jahren - irgendwann kam Punkrock einfach dazu. Das war eine Lebensphase. 1986 hab ich bei den Beastie Boys gemerkt, daß man das verbinden kann. Das hat mich motiviert und mehr oder weniger inspiriert und irgendwann hab ich selber angefangen englisch zu rappen. M: Was hat sich für dich geändert als der Erfolg dann gekommen ist? F: Mehr Auftritte, mehr Fans, mehr Klamotten umsonst, mehr Essen, mehr Geld, was ich noch nicht in meinen Händen hab. M: Also eigentlich mehr so positive Sachen? F: Ja, aber auch mehr Stress dadurch, weißt du? Wie schon der große Puff Daddy oder Biggy gesagt hat: MORE MONEY MORE PROBLEMS! (lacht) Ich denke mal, das ist auch hier in Deutschland. Wenn du mehr Fame hast, mehr Ruhm, mehr Erfolg, hast du logischerweise mehr Stress mit Psychotypen, die echt derbe irgendwie Fans sind und sich sonst irgendwas einbilden, wenn sie dich treffen, und dabei checken sie nicht einmal, daß ich eigentlich auch irgendwie en normaler Asi bin, aus'em Sozi-Bau. Und ich das eigentlich gar nicht so verkraften kann, wenn man mich hysterisch anschreit, anstatt wenn man dann normal zu mir zukommt und sagt, hey yo Ferris, das und das hat mir gefallen - das und das fand ich nicht so gut oder irgendwas anderes, anstatt irgendwie so "YYYYYOOOOOHH-Ferris-YOOO!!!". M: Was waren denn früher deine Idole? F: Meine Idole? Aus der Punkrock Seite; Brieftauben, Ärzte waren auch mal dabei, Expoited, Beastie Boys. Doch da mit 12/13 hat das mit dem Poster aufhängen schon aufgehört. M: Hast du im Moment Idole? F: Ne, man sollte sich von allem inspirieren lassen, was da ist, ob's negativ oder positiv ist. Wie auch immer und für sich das beste draus machen, und nicht irgend jemandem nacheifern oder nachahmen, was weiß ich. Man sollte selbst was machen. M: Mit wem würdest du denn gerne was zusammen machen? F: Das würd sich ergeben. Hab jetzt keinen im Kopf. Ich mach mir darüber keine Gedanken. Aber es gibt keine Ami-Rapper, wo ich sagen würde, eh, mit dem oder dem würd ich gern was machen. Das sind eher nationale Sachen, wie jetzt mit Flame oder was jetzt am Start ist, weil da eine größere Verbindung ist, als mit irgendwelchen Ami-Typen, weißt du? M: Was macht denn ne richtig geile Party aus? F: Alle schreien "Ferris, Ferris MC" und alle Frauen wollen dich ficken! Wenn die Leute abgehen können und wir am Schluss etwas gefühlt haben. Wenn die Leute sagen, es war scheiße, ist es auch egal, wir habens natürlich am liebsten, wenn die Leute selbst derbe abgehen und feiern.
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Interviews: Dashboard Confessional, Dog eat Dog, Ash, Lexy & K-Paul Special: Rheinkultur, Splash, Rihanna, Juicy Beats Live: Justin Timberlake, Mad Caddies, Reel Big Fish, Maxïmo Park Sports: BMXMasters, Extreme Playgrounds, Wave Tour
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