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"A" News


Bumbanet: Hast du das Gefühl, das die Musikrichtung der Openers irgendwie zusammenpassen und ein bestimmtes Publikum haben?

A: Die ist eigentlich ziemlich unterschiedlich. Wir haben einen ganz anderen Stil als zum Beispiel "Schönheitsfehler", die HipHop machen. "Goldfinger" andererseits spielen eine Art amerikanischen Punk. Viele Leute dachten, dass wir Amerikaner sind, weil unsere Musik sich so anhört. Nicht viele Leute in England spielen unseren Sound.

Bumbanet: Wer entscheidet welche Bands auf der Tour spielen und sucht die zusammen?

A: Wir spielen wieder, weil wir gehört haben, dass Bloodhoundgang tourt und haben nachgefragt, ob wir wieder dabei sein können. Im Endeffekt entscheidet die Bloodhoundgang wer mitspielt und wer nicht.

Bumbanet: Was habt Ihr vor Gründung der Band gemacht?

A: Irgendwie haben wir ja immer Musik gemacht. Ich war auf der Uni, Adam und Jason hatten ihr eigenes Studio und Mark hat an Computern gearbeitet.

Bumbanet: Hattet Ihr keine anderen Berufspläne nach der Schule?

A: Nein; es stand eigentlich immer fest, dass Musik das Richtige ist. Ich hab Musiktechnologien studiert - sampeln und mixen - all so was.

Bumbanet: Wann genau fing der "Erfolg" an?

A: Es lief eigentlich von Anfang an gut in England. Dann fings an in Deutschland und Japan gut zu laufen.

Bumbanet: Hast Du das Gefühl, dass sich die Fans hier von denen in England Bespielsweise unterscheiden?

A: Ja; Ihr geht viel mehr ab! (lacht)

Bumbanet: Glaubst Du, dass die Leute in England noch mehr Chart-Musik hören als die Leute woanders?

A: Ja, aber nicht die, die zu unseren Konzerten kommen. Unser Publikum in England ist dem deutschen sehr ähnlich; allerdings ist die Musikszene in England anders strukturiert. Generell ist die Musikindustrie dort voll von Dancefloor und Chartmusik.

Bumbanet: Wie denkst Du darüber?

A: ich finde, die Leute sollten mehr Rockmusik hören. Das ist unmöglich in England. Im Radio läuft sowas einfach nicht. Das liegt daran, das alle Radiostationen von RADIO1 kontrolliert werden.

Bumbanet: Gibt es in England überhaupt noch kleine Garagenbands?

A: Schon; nur werden sie nie Erfolg haben, weil sie von Radio1 nicht akzeptiert werden.

Bumbanet: Wir habt Ihr es denn dann geschafft?

A: Einfach durch etliche Auftritte. Wir haben einfach immer weiter gespielt und es kam bei vielen gut an. Heute sind alle Shows ausverkauft.

Bumbanet: Wer schreibt denn die Songtexte?

A: Hauptsächlich Jason. Die anderen haben hier und da mal ne Idee, doch eigentlich stammen die Songs von ihm.

Bumbanet: Das Musikalische?

A: Da basteln alle mit. Wir haben 4 Songmaschinen (?) mit denen wir die Stücke produzieren. Hauptsächlich durch ausprobieren und experimentieren.

Bumbanet: Was steht für die Zeit nach der Tour an?

A: Wir gehen zurück nach England um dort neue Stücke für das nächste Album zu schreiben. Im April kommen wir wieder nach Deutschland um dann unsere eigenene Konzerte zu geben.

Bumbanet: Könntest Du Dir vorstellen was anderes zu machen wenn das alles nicht funktioniert?

A: (lacht) Nie! Es wird funktionieren! Wir werden nach Australien, Japan und in die USA gehen - es wird funktionieren!

Bumbanet: Es gäbe also keine Alternative?

G: Wenn alles zerfallen sollte würde ich höchstens in irgendeiner Firma arbeiten, die was mit Musik zu tun hat.

by Ilki Ergec


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