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Interview: Explosions In The Sky (1/2) News

Instrumental Musik ist langweilig und monoton. Es fehlt einfach ein Sänger, der es schafft dem ganzen das berühmte i-Tüpfelchen aufzusetzen und eine gehörige Portion Emotion auf die Noten zu werfen. Aber Halt! Jeder von euch, der bis hierhin zustimmen konnte, darf sich freuen, dass ihm nun eine kleine Offenbarung wiederfahren könnte. Schließlich verkörpert diese Musik trotz des Fehlens von Gesang so ziemlich das Gegenteil von Monotonie, Langeweile und Emotionslosigkeit.

Wie so häufig kommt auch dieses Koloss aus Texas, genauer gesagt Austin. Die Rede ist von Explosions In The Sky, welche szeneintern bei weitem keine unbeschriebenen Blätter mehr sind. Mit ihren Instrumentalstücken füllten sie bereits drei Alben, einen Soundtrack und eine EP, abgesehen davon werden sie in einem Atemzug mit vermeintlichen Genrekollegen wie Godspeed You! Black Emperor, Mogwai, Mono oder auch Sigur Rós genannt. Mit „All of a sudden I miss everyone“ bringen uns die vier Texaner ein neues brillantes Album über den großen Teich. Um vorab ein paar Fragen zu klären, stand uns Gitarrist Mark Smith freundlicherweise Rede und Antwort.

MP3 Explosions In The Sky – Welcome, Ghosts

Bumbanet: Mark, euer neues Album erscheint am 16. Februar – wie würdest du die Entstehungsphase von "All of a sudden I miss everyone" beschreiben?

Mark Smith (EITS): Nun, es hat alles sehr zappelig mit einer Art Selbstanalyse begonnen, da wir nicht wussten, was wir machen sollten. Wir haben damsl "The Earth Is Not a Cold Dead Place” gemacht und sind anschließend für fast zwei Jahre ohne Unterbrechung auf Tour gewesen. Als wir von der Tour nach Hause kamen, fingen wir an, neue Lieder zu schreiben, was uns ein wenig schwer gefallen ist, da wir so lange kein neues Material mehr gemacht hatten. Dann nahmen wir die „The Rescue“ EP auf, was uns sehr viel Inspiration bescherte – wir erinnerten uns einfach wieder an den Spaß und die Direktheit von Musik. Ein wenig problematisch wurde es dann allerdings schon, da wir etwas anderes machen wollen, als das, was wir in der Vergangenheit rausgebracht haben. Auf der anderen Seite wollen wir die Möglichkeit haben jeden Song in unserem Live Set zu spielen, ohne Elektronik oder andere Musiker zu brauchen. Unserer Meinung nach haben wir einen guten Kompromiss gefunden, da wir der Meinung sind eine Platte gemacht zu haben, die sich anders anfühlt, als unsere früheren Alben. Und trotzdem können wir jedes Lied live spielen.

Bumbanet: Hattet ihr denn irgendeine Vorstellung davon, wohin die Platte gehen würde?

Mark Smith (EITS): Nein, überhaupt nicht. Wir redeten und redeten zwar darüber, welche Art von Stimmung wir haben und welche Art von Bildern wir erfassen wollten, doch wenn man dann zusammensitzt und die Lieder komponiert, wirft man das alles wieder über den Haufen.


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Bumbanet: Gibt es denn spezielle Sachen oder Ereignisse, die das neue Album auf irgendeine Art und Weise beeinflusst haben?

Mark Smith (EITS): Wie immer waren das in erster Linie unsere persönlichen Leben, Gemütszustände und Lebensansichten, die den Haupteinfluss darstellen. Doch natürlich sind wir genauso wie alle anderen die wir kennen von Sachen wie dem Irak Krieg und Hurricane „Katrina“ beeinflusst. Wir versuchen uns häufig vorzustellen, wie sich Menschen, die in Weltgeschehnissen involviert sind fühlen oder was sie denken, zum Beispiel ein Soldat in einem Krieg oder eine mittellose Familie, die komplett vergessen wird.

Bumbanet: In einem älteren Interview habt ihr gesagt, dass ihr gerne musikalischer wärt. Konntet ihr eure Fähigkeiten diesbezüglich verbessern, was die neue Platte angeht?

Mark Smith (EITS): Nicht auf eine offizielle und professionelle Art und Weise, ich meine wir haben keinen Unterricht genommen oder so etwas. Dennoch haben ein paar von uns herausgefunden, wie man Klavier spielt und abgesehen davon ist hoffentlich auch unser Songwriting besser geworden, allein durch die wachsende Erfahrung. Deshalb sind jetzt ein paar der Song Strukturen und auch die Melodien teilweise etwas komplexer.

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Autor:
Stefan Kronthaler
Photos:
Cooperative


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