Bumbanet: Euer großer Erfolg kam sehr plötzlich. Gibt es momentan etwas, dass dir nicht daran gefällt? Würdest du gerne etwas an deiner momentanen Situation ändern?
The Killers: Wir sind einfach total busy. Das ist für mich der größte Unterschied. Wir sind wirklich von morgens bis abends auf den Beinen. Es gibt Momente, wenn man wirklich einen schlechten Tag hat. Aber die meiste Zeit bin ich natürlich dankbar für unseren Erfolg. Leute, die uns von außen betrachten, können nur schwer nachvollziehen, dass man auch mal down ist und, wie gesagt, einen schlechten Tag hat. Sie sind der Meinung, man muss den ganzen Tag glücklich sein und strahlen. Das geht jedoch nicht immer. Der Höhepunkt des Tages ist für mich immer, auf der Bühne zu stehen. Das macht mir an der ganzen Sache immer noch am meisten Spaß. Andererseits ist es natürlich auch schwierig, jeden Tag auf der Bühne zu stehen. Es ist wirklich anstrengend und manchmal auch ganz schön erschöpfend. Man kann einfach nicht mehr vor jeder Show aufgeregt sein.
Bumbanet: Was machst du denn, wenn du mal Freizeit hast?
The Killers: Also meistens haben wir nur jeden zweiten Tag Auftritte. Dennoch bleibt während ein paar freien Stunden nicht genügend Zeit, um sich mal ein paar Städte anzusehen, in denen wir spielen. In Köln war ich nun zum Beispiel schon mal und hatte damals auch die Gelegenheit den Dom zu besichtigen. Ansonsten guck ich in meiner Freizeit unheimlich viele Filme. Gerade erst habe ich die zweite Lost Staffel zu Ende geguckt. Magst du Lost auch? Das läuft doch auch hier oder?
Bumbanet: Ja, es ist eine super Serie. Ich habe auch schon die zweite Staffel komplett gesehen und kann es gar nicht bis zur dritten abwarten. Läuft die nicht bald in den USA an?
The Killers: Wenn ich das wüsste. Wir waren schon länger nicht mehr zuhause und wenn, dann hatten wir keine Gelegenheit TV zu schauen. Na ja, wir müssen uns wohl gedulden.
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Bumbanet: Warum habt ihr eigentlich damals eure erste Tour in England und nicht zuhause in den USA gemacht?
The Killers: Wir hatten unseren ersten Plattendeal in England und wurden für die Tour extra eingeflogen und wir haben 4 bis 5 Monate dort gespielt. Unserer Karriere hat das, glaub ich, sehr gut getan. Wir haben ein gutes Image bekommen und das war notwendig für unseren Start als Band.
Bumbanet: Brandon (Flowers; Sänger) schreibt ja die Lyrics eurer Lieder. Ist es einfach für dich, dich mit deren Inhalten zu identifizieren oder gab es da schon Schwierigkeiten?
The Killers: Nein, absolut nicht. Brandon ist ein toller Songwriter und seine Texte sind für mich inhaltlich immer nachvollziehbar. Jeder interpretiert sie natürlich anders, aber das ist ja auch gut so.
Bumbanet: Wie sehen die Zukunftspläne der Killers aus?
The Killers: Also dieses und nächstes Jahr werden wir mit touren verbringen. Danach müssen wir auf jeden Fall erstmal eine Pause machen. Zwischen der letzten Platte und „Sam’s Town“ haben wir kaum entspannen können, deswegen will ich nach der Tour einfach nur entspannen. Am liebsten auf den Fidschi Inseln. Ich nehme mir einen bequemen Stuhl mit an den Strand und werde dann einfach nur den ganzen Tag rumsitzen und nichts tun! Super! Naja, anschließend werden wir dann natürlich Songs schreiben und mit unserer Musik weitermachen.
Bumbanet: Ich wünsche Euch jedenfalls alles Gute und weiterhin viel Glück und Erfolg!
The Killers: Vielen Dank für die Unterstützung und das Interview!