| Wie die typische Schwedin sieht sie nicht aus, und so richtig schwedisch klingt ihre Musik auch nicht. Aber schließlich ist die 19-jährige Sängerin auch keine Werbeikone für Ikea. Im Frühjahr erschien das erste Album von Mikeyla, "Something Like That". Poppiger Rock, jugendlich frisch. Zur WM hat sie es nach Deutschland geschafft und spielte im Rahmen des NRWM-Festivals in mehreren kleinen Städten. So trafen wir Mikeyla in Leverkusen...
Bumbanet: Wie fühlst du dich bei einem WM-Festival wie diesem zu spielen? Magst du überhaupt Fußball?
Mikeyla: Klar, ich ma Fußball. Natürlich vor allem wenn Schweden spielt. Sonst gucke ich nicht viel Fußball, aber die WM ist was Besonderes.
Bumbanet: Ist das nicht etwas anderes hier zu spielen als bei deinen sonstigen Konzerten?
Mikeyla: Nein, ich denke nicht. Die Leute kommen hier zusammen, sind gespannt, wollen ein Konzert sehen. Das ist nicht viel anders. Ich denke, das ist im Prinzip das gleiche Gefühl.
Bumbanet: Du hast auch einen Song zur WM gemacht, „Glorius“, wie ist diese Idee entstanden?
Mikeyla: Ich habe den Song ja mit Musikern von Primal Fear, Hammerfall und vielen anderen zusammen gemacht. Da kam eine Anfrage an meinen Manager in Schweden, ob ich nicht mitmachen will, weil die mein Album ziemlich gut fanden. Ich war ziemlich aufgeregt, aber ich konnte und wollte natürlich auch nicht nein sagen. Das ist ein richtig guter Song.
Bumbanet: Dein Album ist in 15 Ländern erschienen, ganz schön viel, hast du die ganzen Länder schon besucht?
Mikeyla: Nein, leider nicht, ich würde natürlich gerne. Bisher habe ich nur in Schweden und Japan gespielt.
Bumbanet: Ist das deine erste Tour hier?
Mikeyla: Ja, aber ich war schon mal hier. Da habe ich bei dieser TV-Show gespielt, NBC Giga. Und danach war ich noch in einem Club, ich kenn den Namen nicht mehr genau.
Bumbanet: Wie viele Konzerte spielst du denn im Monat?
Mikeyla: Das ist so unterschiedlich. Ich spiele vor allem kleinere Komzerte.
Bumbanet: Stehst du denn gerne auf der Bühne oder nimmst du lieber Songs auf?
Mikeyla: Ich liebe beides. Es macht Spaß im Studio an den Songs zu feilen bis alles perfekt ist. Dann freue ich mich aber darauf raus zu gehen und das neue Material zu spielen, Spaß zu haben.
Bumbanet: Du hast früher mal Soul Musik gemacht, das ist ja was ganz anderes.
Mikeyla: Als ich 14, 15 war, habe ich Soul gespielt. Stevie Wonder ist auch immer noch mein großes Vorbild. Ich mag alles von Rock bis Pop.
Bumbanet: Die Band mit der du auf Tour bist, war die auch schon bei den Aufnahmen zum Album dabei?
Mikeyla: Nein, das waren damals Studiomusiker. Jetzt bin ich mit meiner Live-Band unterwegs und wir haben eine Menge Spaß zusammen. Ich bin mit den Jungs zur Schule gegangen, zur Musikschule, daher kennen wir uns.
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