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Interview: Jamie Foxx News

Bekannt geworden ist Jamie Foxx aus Comedian und Schauspieler. Golden Globe und Oscar stehen bei dem 38-Jährigen, der mit bürgerlichem Namen Eric Morlon Bishop heißt, zuhause. Doch seine Liebe gilt der Musik und so erschien jetzt sein zweites Album "Unpredictable"...

Du bist nicht der typische Schauspieler, der zum Sänger wurde, oder?

Ich denke, das hat es einfacher gemacht für mich. Ich war so nervös Musik zu machen, ja fast ängstlich. Dagegen war das Schauspielern wie eine Erleichterung, etwas wo ich mich fallen lassen konnte. Ich habe nie davon geträumt Schauspieler zu werden, auch nicht davon Comedian zu werden. Ich wollte immer Musiker werden, das war mein Traum. Als ich vor 20 Jahren nach Los Angeles kam, war Comedy für mich aber der einzige Weg, sich einen Namen zu machen.

Dein erstes Album wurde schon 1994 veröffentlicht. Bekommt man das jetzt im Ausverkaufsregal oder wird es zu Raritätenpreisen gehandelt?

Das erste Album verkauft sich momentan für 55 bis 65 Dollar bei E-bay. Aber ich hab damit kein Geld gemacht, da ging es mir nur darum, eine musikalische Duftnote zu setzen. Ich hab das Album mit mir auf Tour genommen und 300.000 Stück verkauft, aber es war nicht das, wie ich mir meine Musikkarriere vorstellte. Damals hab ich mit Jim Carrey und den Williams’ Brothers gearbeitet, das war total lustig, und dagegen stand meine Musik, die ernsthaft sein sollte, das hat nicht zusammengepasst.

Warum hast du so lange gebraucht um es wieder zu versuchen?


Die richtige Zeit, der richtige Moment. Darum geht es immer im Leben, den richtigen Moment abpassen. Wenn man etwas überstürzt ist das manchmal nicht gut. Ich bin auch eine wundervolle, intelligente Person gestossen, Kanye West, und von da an haben sich die Dinge richtig entwickelt. So ist das Album entstanden, das ich schon immer machen wollte.

Mary J. Blige, Ludacris, Kanye West, Snoop Dogg, Twista - du hast so viele bekannten Namen auf deinem Album. Wie kriegst du das hin, oder reißen die sich alle darum, bei dir dabei zu sein?

Gut, mittlerweile bin ich in der Position mir das aussuchen zu können, das liegt auch daran, dass ich schon 10, 15 Jahre dabei bin. Ich war immer der Freund dieser Leute und habe ihnen Witze erzählt. Ich habe viele gute Parties gegeben. Eine Party werde ich nie vergessen. Vor einigen Jahren mit Puffy, Mya, Missy, Tweed, Jay–Z. Da war einer namens Pharrell und ich fragte: "Und, was machst du?". Er sagte: "Ich bin bei den Neptunes". Das war noch ganz am Anfang seiner Karriere, aber seit dem bin ich mit ihnen befreundet. Deshalb konnte ich ihn auch anrufen und fragen, ob er mir bei meinem Album helfen könne.

Du hast zuhause dein eigenes Studio. Wartet da noch mehr Material auf uns?

Oh, ja. Da liegen noch Tonnen Musik in meinem Haus rum. Ich meine, Snoop ist ein sehr guter Freund von mir und er kommt immer mal vorbei weil er mein Studio wegen dem gewissen Vibe mag. Wir haben in dem Studio "Slow Jams" und "Gold Digger" gemacht, die Mary J. Blige Aufnahmen und die noop and the Gang Platte. Alle kamen mal vorbei. Ich nehme auch Geld für mein Studio, weil ich genau weiß, wie hart es draußen im Musikbiz ist.

Es gab wohl einen Konflikt zwischen dir und Timbaland als es um den Sound des Albums ging?

Nein, nein, es ging nur darum, dass ich ein paar Ideen hatte, die einfach zu alt waren. Da sagten einige der jüngeren Producer wie Harold Lilly und Sean Garrett zu mir: "That’s a little old, Jaymo". Ich kam von meinem Standpunkt aus an, alle möglichen Preise gewonnen zu haben, und deshalb auch das Recht auf meiner Seite zu haben. Aber die sagten mir sehr klar und respektvoll ihre Meinung, dass ich scheitern würde, wenn wir's auf meine Weise machen würden.

Bis aus zwei Songs, “Heaven” über deine Tochter und “Wish U Were Here About” über deine Großmutter, handeln alle Nummer von Sex?

Hinter dem Album stecken zwei Sachen. Du kommst darauf, wenn du das Album lange hörst, wenn du dich wirklich auf die Musik einlässt und nicht nur relaxt. Platten halten dich entweder im Club oder ziehen dich ins Schlafzimmer. Zumindest wenn es um R’n’B und Soul geht. Als ich noch jung war wollte ich ein Girl ansprechen, wußte aber nicht was ich sagen soll, ich hatte nicht die richtigen Worte, also nahm ich eine Luther Vandross Platte, rief das Girl an, und spielte die Platte ab. Auf der Platte sang Vandross: "Let me hold you tight if only for a night”. Die Platte war nicht mehr nur Platte, sondern auch ein Tool, ein Liebestool, ein romantischer Akt. Das gleiche wollte ich jetzt ach mit meiner Platte machen. Ich singe darauf Texte, die man so normalerweise nicht zu einer Frau sagen würde.

Singst du aus Erfahrung und spielst du in deinen Texten eine Rolle?

(Er lacht) Manchmal ist es meine Erfahrung, im Business macht man viele Erfahrungen dieser Art. Ich habe aber auch einige Dinge auf dem Album verarbeitet, von denen ich nur gehört habe. Das Album soll sich ja an viele verschiedene Menschen richten, da ist es wichtig, auch unterschiedlichen Input zu haben.

Wie der Song wo du zum Gangster wirst “DJ Play A Love Song”?

Ja, das ist ein weiterer wunderschöner Sean Garrett Song. Sean Garrett burnt die Charts, da hat er auch schon mit Usher’s “Yeah” oder Beyonce's “Check Up On It” gemacht. Garrett ist eine Garantie für einen Nummer 1 Hit.

Für einen 38-Jährigen wirken deine Texte nicht sehr reif?

Ich weiß nicht. Das hängt von der Sichtweise ab und Alter ist nicht mehr als eine Zahl. Ich singe natürlich über viele Dinge, die mit dem Erwachsen werden, dem Reifungsprozess zu tun haben. Die Leute wollen Sachen hören, an denen sie sich orientieren können. Sie wollen groß und sexy sein und sich nicht dafür schämen. Klar habe ich viele eindeutige, direkte Texte auf dem Album, schließlich ist es eine kommerzielle CD. Aber ich habe auch einige tiefgründige Sachen geschrieben.

Wirst du mit dem Album auch touren?

Ja, ich gehe diesen Herbst mit Mary J. Blige auf Tour. Das wirst fantastisch. Hoffentlich können wir auch im Ausland touren. Wir sind ein perfektes Package, die Queen of HipHop & R’n’B Soul und der Botschafter des Entertainments.


Autor:
Bumbanet Redaktion / Sony BMG
Photos:
Sony BMG


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