bumbanet ::: music sports and urbanstyle ::: www.bumbanet.de
  Music Urbanstyle
.
Index
Specials
Reviews
Live/Photos
Termine
Interviews
Sound/Video
Store
Service

Interview: Shuko (1/3) News

Shuko ist ein neuer aufstrebender Produzent aus Mainz. Bisher kannte man vielleicht noch nicht so viele Produktionen von ihm, aber das wird sich in den nächsten Monaten mit Sicherheit ändern. Auch Amerika hat das Talent von ihm entdeckt und er konnte für die unterschiedlichsten Künstler arbeiten. Nun veröffentlicht er als Shuk Box sein Mixtape auf dem er natürlich als Produzent tätig wird, aber auch rappen wird. Aber lest selbst…

Bumbanet: Erläutere doch bitte erst einmal deine Anfänge in der Musik. Wann hast du angefangen mit dem Rappen? Wann zu Produzieren?

Shuko: Ich mache Musik seit ich 13 Jahre alt war und habe da mit dem Produzieren angefangen. Damals waren es aber keine Hip Hop Beats, sondern ich habe erst einmal verschiedene Sachen, wie House und Elektro ausprobiert. Dann bin ich 1996 auf den Hip Hop - Trichter gekommen und versuchte meine Beats an den Mann zu bringen. Leider war ich damals einfach noch nicht so gut, so dass ich keinen fand der über meine Beats rappen wollte. Also entschloss ich mich selber mit dem Rappen anzufangen, was natürlich auch am Anfang noch richtig scheiße war. Ja und so entwickelte sich das alles und mit der Zeit konnte ich auch Kontakte knüpfen.

Bumbanet: Hast du Vorbilder was das Produzieren angeht?

Shuko: Just Blaze ist eins meiner größten Vorbilder. Kanye West fand ich eine Zeit lang auch ganz gut. Illmind ist ein Newcomer aus den Staaten, der richtig gut unterwegs ist und Nottz finde ich auch ganz cool. In Deutschland finde ich nur einen momentan sehr herausragend und das ist Phrequency aus Hamburg. Von ihm habe ich schon richtig gute Sachen gehört. Respekt.

Bumbanet: Wie siehst du die Entwicklung der Beats in den letzten Jahren?

Shuko: Ich finde es cool, dass sich alles wieder ein wenig zurück in Richtung Samples entwickelt. Ab 2001 wollten alle nur noch Synthie-Beats, was meiner Meinung nach auch zu extrem wurde. Jetzt benutzen in Berlin zwar immer noch viele Synthie-Beats, aber es geht schon wieder ein wenig zurück. Genau wie bei den Texten, bei den auch wieder mehr Aussage gefragt ist. Das kann ich nur gutheißen. Es ist die Zeit für Rapper wie mnemonic, Dendemann und das ist gut so.

Bumbanet: Wie gefällt es dir, dass Songs immer mehr auf Clubtracks und R’n’b abzielen?

Shuko: Wenn man clubmäßig unterwegs ist, dann ist das ja okay. Aber ich finde es Schwachsinn zu sagen, dass man unbedingt einen Clubtrack braucht, weil man Deutschrap in die Charts bringen will. Zu erzählen, wie die Mädels auf einen abgehen und was man für ein toller Checker ist, finde ich ein wenig übertrieben.
Ich habe auf meinem Mixtape auch einen Track mit ein paar Leuten, auf dem wir aber ehrlich erzählen, was im Club passiert. Das Machogehabe finde ich lächerlich.

Bumbanet: Mit welchem Equipment arbeitest Du?

Shuko: Eigentlich nur mit einem MPC 2000 XL und einem Microkorb, das ist ein ganz kleiner Synthie mit einem Decoder. Der hat zwar nicht viele Sounds, aber man kann viel damit machen. Das reicht eigentlich vollkommen. Aber wenn ich ein bisschen Kohle mache, vielleicht kaufe ich mir dann noch ein bisschen dazu.

Bumbanet: Bist du extremer Plattendigger? Wenn ja, in welcher Sparte findest du meistens die richtigen Samples für Dich?

Shuko: Das ist unterschiedlich. Ich habe früher sehr viele französische Chansons gediggt, weil ich irgendwann mal mit discopolo, der damalige Produzent von ABS, gesprochen habe und er mir den Tipp gab, mich da mal umzuschauen und an die französischen Sachen ranzugehen. Er hatte Recht, da gibt es schon coole Sachen. Im Moment arbeite ich vielen Ami-Vokals.

Bumbanet: In der letzten Zeit gab es bei dir einige Überraschungen, was die Zusammenarbeiten anging. Du hast mit Leuten, wie Doujah Raze, Immortal Technique, Outerspace und R.A. the rugged man gearbeitet. Wie kam es dazu?

Shuko: Meine Base ist www.hiphopculture.de und Rapido, der Macher davon, ist ein sehr guter Freund von mir. Er reiste damals in die Staaten, weil er für die Radiosendung Kontakte knüpfen wollte. Er hat dann eine Beat-CD von mir bei Doujah Raze gelassen. Daraufhin ist aber erst einmal nichts passiert. Es gab dann einen Remix-Contest auf der Seite, den ich mitgemacht habe und der kam unheimlich gut an. Als Doujah dann mal hier auf Tour war, hat er mich besucht und später bin ich dann mal in die Staaten geflogen. So entwickelte sich das Ganze und jetzt haben wir eine EP zusammen gemacht, die bald rauskommen wird. Die Sachen mit Outerspace und Immortal Technique haben sich später ergeben.

Bumbanet: Sind die Acts, mit denen du in Amerika zusammenarbeitest auch dein persönlicher Geschmack?

Shuko: Sonst würde ich es nicht machen. Wir hatten auch schon Angebote von Leuten auf die ich eigentlich keinen Bock hatte und dann mache ich auch keine Beats für die.

weiter lesen

Autor:
Sherin Kürten - Classic Media
Photos:
Shuko

Bumbanet Magazine

Dein Feedback
zu diesem Artikel


bumbanet magazine ::: music sports and urbanstyle ::: www.bumbanet.de


Neu: Bumbanet Relaunch!!!

Releases: Chris Cornell, Art Burt, Queens of the stone age, Common, Olli Banjo, Muhabbet, Dizzee Rascal

Interviews: Dashboard Confessional, Dog eat Dog, Ash, Lexy & K-Paul

Special: Rheinkultur, Splash, Rihanna, Juicy Beats

Live: Justin Timberlake, Mad Caddies, Reel Big Fish, Maxïmo Park

Sports: BMXMasters, Extreme Playgrounds, Wave Tour

 

 


Bumbanet Music - Sports - Urbanstyle - Community
Blog - Impressum - Contact
Copyright© 1998 - 2007 Bumbanet

Ranking-Hits