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Interview: Bass Sultan Hengzt (1/2) News

Der Neuköllner Bass Sultan Hengzt machte schon mit Iluvmoney Records und der Crew BMW (Berlins Most Wanted) auf sich aufmerksam, so richtig startet er aber seit seinem Signing bei Bushidos Ersguterjunge durch. Sein neues Album heißt "Rap Brauch Immer Noch Kein Abitur", das auf „Rap braucht kein Abitur“ und „Berlin bleibt hart“ folgt...

Bumbanet: Vor zwei Wochen waren Big Bud und Krasscore das erste Mal hier im Pott. Ist dir bewusst, dass du hier das erste Mal richtig gefeiert wirst?

Hengzt: Ich hätte echt nicht gedacht dass Bochum so krass abgeht, es sind nicht viele Leute da…

Bumbanet: Es ist ja auch mitten in der Woche.

Hengzt: Ja, aber das ist ja auch egal, die Leute sind krass abgegangen. Hätte ich nicht gedacht, wirklich. Danke Bochum.

Bumbanet: Ist es dir schon mal passiert dass du Tracks geschrieben hast und diese sind dann live gar nicht angekommen? Oder schreibst du schon mit so einer Partylaune, dass es immer funktioniert?

Hengzt: Bei meinem ersten Auftritt war es über-langweilig und dann hab ich mir gedacht ich brauch ne bessere Show. Es ist immer so eine Sache, ich habe vorhin „Großstadtdschungel“ gespielt, ist auch ein langsamer Track, aber die Leute haben trotzdem gefeiert. Ich bin nicht so einer der Musik für die Show macht sondern ich mache Musik die mir gefällt.

Bumbanet: Wie würdest du die Tour mit Orgi, Frauenarzt, Automatikk beschreiben?

Hengzt: Chaos. Ich war ja schon mit Gino Casino, mit Bushido unterwegs und das war schon chaotisch. Terror pur, Frauenarzt schreit die ganze Zeit rum, Orgi rennt die ganze Zeit mit seiner Kamera rum, Mr. Long ist nur am saufen und macht seine Party. Ist sehr Terror, macht aber gute Laune.

Bumbanet: Der Index…

Hengzt: Standard Frage.

Bumbanet: Ja, aber es ist aktuell, wieso hast du das Album noch mal rausgebracht, was hast du daran geändert ?

Hengzt: Guck mal, ich habe nicht viel verändert, was ich wirklich krass verändert habe, war der Name. Ich habe drei Remixe gemacht von z.B. „ Homie“, das sind nur drei Lieder von 14 oder 15, keine Ahnung. Ich habe extra so einen Titel genommen, weil ich lasse mich nichts verbieten. Ich finde „Rap braucht kein Abitur“ war nicht hart. Orgi, okay „Fick mich und halt dein Maul“ war echt krass, das sag ich selber. Mein Album war aber einfach natürlich, das war Straße, so wie wir reden, weißte. Ich hab versucht ein Remix-Album raus zu bringen, aber dann hatte ich einfach kein Bock, ich habe mich weiter entwickelt. Ich habe ein völlig neues Album raus gebracht, das ist nicht mein neues Solo Album, das ist einfach für meine Fans. Ich will auch nicht so Promotion machen „Kauft mein Album!“, das ist einfach so für meine Fans. Allein durch meine Fans habe ich gesehen, dass ich gecharted bin, Platz 75, Untergrund! Wir haben immer gesagt, wenn wir mal in den Läden stehen, dann geht es los. Ist doch cool, ich feiere mich, durch meine Fans bin ich gecharted. Ich habe keine Promotion gemacht: Universal, Urban, Bushido, ich wir haben nicht viel gemacht. Und darauf bin ich stolz.

Bumbanet: Du bist nun bei Ersguterjunge, meinst du nun wird so eine Tour noch mal möglich sein, mit so einer Besetzung?

Hengzt: Ja klar! Deshalb bin ich auch zu Ersguterjunge gegangen, es gab paar Leute zu denen ich hätte gehen können. Wir alle kennen uns und z.B. Bushido würde nie sagen „Geh mal nicht mit denen auf Tour“. Es ist immer noch so dass wir alle noch eine Familie sind, da würde nie jemand kommen und so was sagen. Dafür sind wir zu gute Freunde, darum bin ich auch dahin gegangen.

Bumbanet: Wenn man dir die Option nicht offen gehalten hätte mit den Jungs weiter zu arbeiten, hättest du es dann trotzdem getan?

Hengzt: Paar Labels wo ich hingehen wollte, da sollte es ja so sein. Daher, ich wusste bei Ersguterjunge wird es nicht so sein und so ist es auch gekommen, weißte. Die haben gesagt geh mit, fahr mit unseren Leuten, deshalb bin ich auch zu Ersguterjunge. Bushido ist ein sehr guter Freund.

Bumbanet: Was erhoffst du Dir davon?

Hengzt: Soll ich ehrlich sein? Es ist auf jeden fall professionellere Arbeit ,als davor. Ich rede jetzt nicht von Amstaff, sagen wir mal I Luv Money ist ein bisschen verplanter. Sag ich ganz ehrlich, würde Orgi jetzt auch sagen, alle kiffen alle feiern Gangbang Partys und ich habe nichts anderes außer die Musik. Deshalb habe ich mir gedacht, ich muss jetzt weiter kommen, ich bleibe bei meiner Musik. Leute die gar nichts mit mir zu tun haben, aber Bushido kennen, helfen mir trotzdem.

Bumbanet: Hast du Dir nun auch eine schnellen Erfolg wie Saad vorgestellt?

Hengzt: Ja ich hoffe, ich hoffe das ich mehr verkaufe . Ich habe ja gesagt das ich mit dem Album nicht ehr Laute erreichen wollte, es ist okay wenn ich mehr verkaufe, ich habe dieses Album komplett für meine Fans gemacht, wenn’s kommt dann kommt´s so, weißte wie ich meine ?

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Autor:
Magda Muschiol
Photos:
Illvibe

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