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Interview: Shadows Fall (1/2) News

Shadows Fall gehören zu den erfolgreichsten Bands des Century Media Rosters, ihr Album "The Art Of Balance" verkaufte sich über 100.000 Mal. Jetzt erscheint der Nachfolger "The War Within", welcher die Band engültig in die erste Liga befördern dürfte. Wir sprachen mit Sänger Brian Fair im Juni auf dem Pressure Festival...

Bumbanet: Euer Album „The Art Of Balance“ hat sehr viele positive Reaktionen von allen Seiten bekommen, wie wichtig ist das für euch?

Shadows Fall: Das ist immer gut positive Reaktionen und Feedback zu bekommen, aber wir sind eine Band die sich live beweisen muss. Die Kids müssen drauf abgehen, es ist immer schön wenn die Presse etwas Gutes schreibt, aber wichtig ist wie dann das Publikum reagiert. Wir sind eine Live-Band und werden es auch immer bleiben.

Bumbanet: Und das Ziel ist ganz oben mitzuspielen?

Shadows Fall: Das wäre natürlich großartig, aber wir haben uns erstmal kleinere Ziele gesetzt. Wir reisen durch die Welt, lernen viele Leute kennen, touren mit unseren Lieblingsbands, es gefällt uns. Natürlich wäre ein richtig großer Erfolg schön, aber deshalb machen wir das hier nicht.

Bumbanet: Euer Album ist jetzt schon seit einiger Zeit draußen, wie sieht es mit einem neuen Album aus?

Shadows Fall: Das neue Album ist schon fertig und wird im September herauskommen. Natürlich wieder auf Century Media und der Titel lautet „The War Within“. Direkt nach der Headbangers Ball Tour sind wir mit Zeus (Anmerkung der Redaktion: langjähriger Freund der Band) ins Studio und haben alles gegeben. Heute Abend spielen wir auch zwei Songs vom Album, wir sind wirklich aufgeregt. Das neue Album hat wieder den alten Sound, aber wir haben alles viel härter und ausgefeilter gemacht, es ist sowohl mehr heavy aber es hat auch mehr Melodien. Mehr Rock’n’Roll, mehr Death Metal, mehr Thrash, wir haben von allem mehr genommen.

Bumbanet: Gab es denn konkrete Dinge die ihr im Vergleich zu „The Art Of Balance“ ändern wolltet?

Shadows Fall: Es gibt immer einige Dinge die man ändern will, wenn man zurückblickt. Aber ein Album ist immer ein Dokument der Zeit und des Ortes, das kann man nicht ändern. An ein paar Stellen würde ich heute sicherlich anders singen, aber darüber heute zu diskutieren bringt nicht, damit nimmt man dem Album den Vibe weg. „The Art Of Balance“ ist sehr rough, das mag ich daran, man kann es sehr gut live spielen.

Bumbanet: Hörst du dir selber auch nur Metal an?

Shadows Fall: Im Moment bin ich eigentlich auf einem mellow Trip, weil wir soviel touren. Von den anderen Bands will ich da nichts hören, sonst klau ich nachher von denen noch. Ich höre viele verschiedene Sachen, darunter auch viel Reggae. Die ganzen Einflüsse kann ich zwar nicht für Shadows Fall verwenden, aber ich beginne über unsere eigenen Songs auf eine andere Art nachzudenken. Da probiere ich dann vielleicht auch mal Sachen in den Texten oder im Gesang aus, auf die ich sonst nicht gekommen wäre.

Bumbanet: Was ist für dich an der Musik besonders wichtig?

Shadows Fall: Musik muss einfach alles haben, die Band muss es fühlen. Man darf sich nicht zuviel Gedanken machen, ob die Leute draußen jetzt dies oder das mögen, dann beraubst du dich selbst deiner Musik. Du muss zufrieden sein und deine Musik fühlen, darum geht es. Musik ist alles in meinem Leben und ich wollte schon immer Musik machen, deshalb gebe ich auch in jeder Situation 100 Prozent.

Bumbanet: Ihr spielt hier heute auf einem Hardcore Festival, genauso seid ihr aber auch im Metal zuhause. Was sind für dich da die Hauptunterschiede?

Shadows Fall: Als ich in Boston aufgewachsen bin gab es noch strikte Trennlinien zwischen Metal und Hardcore. Heute ist das glaub ich nicht mehr so, darum kümmert sich niemand mehr. Eine gute Band ist eine gute Band. Wir machen uns auch keine Gedanken darüber, dass jetzt ein Part in unseren Songs zu Hardcore oder zu sehr Death Metal sein könnte. Ich bin mit allen Styles von Heavy Music aufgewachsen, also warum soll man sich selbst limitieren. Klar gibt es immer ein paar verrückte, engstirnige Leute, die Hardcore im Metal nicht akzeptieren. Uns interessiert das nicht, wir bringen alles ins Spiel.

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Autor:
Bumbanet
Photos:
Century Media

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