| Kurz vor dem Release des vierten Albums "If You Lose It" der beiden Schweden von Last Days Of April sprachen wir kurz mit Sänger Karl Larsson über eben jenes Album und andere Dinge...
Bumbanet: Euer Album kommt morgen auf den Markt, ist das ein besonders aufregender Tag?
Last Days Of April: Ne, eigentlich nicht. Es wird auch keine Release-Party oder etwas Ähnliches geben. Das Album kommt an diesem Tag einfach nur raus, nicht mehr, nicht weniger.
Bumbanet: Du bist also auch nicht aufgeregt und z.B. auf die Reaktionen der Fans gespannt?
Last Days Of April: Oh, nicht wirklich. Das ist ein ganz normaler Tag.
Bumbanet: Der Titel eures neuen Albums ist „If You Lose It“, steht das für eine hauptsächlich negative Ausrichtung?
Last Days Of April: Ja und nein. Natürlich kann es negativ sein, wenn man etwas verliert, aber man kann dem auch immer positive Seiten abgewinnen. Die Songs auf dem Album sind alle traurig, aber traurig in einer positiven Ausrichtung. Alles ist verloren, aber die Hoffnung ist immer noch da.
Bumbanet: Für die Aufnahmen zum Album seid ihr in den Süden von Schweden gefahren und habt neben Pelle Gunnerfeldt Mathias Olden (Logh) als Producer gewählt, welchen Einfluss hatte das auf das Album?
Last Days Of April: Auf das Album an sich hatte das erstmal gar keinen großen Einfluss, es ging nur um den Sound. Wir wollten, dass sich das Album nach einer Einheit und nicht nach einer Zusammenstellung von einzelnen Song anhört, deshalb haben wir uns für die beiden Producer, die wir sehr gut kennen, entschieden. Außerdem ging es darum, alles sehr einfach zu halten, wir wollten keine große, aufgeblasene Produktion. Es sollte nur um die Songs gehen.
Bumbanet: Seid ihr denn auch nach Südschweden gefahren, weil es da ruhiger als in Stockholm ist?
Last Days Of April: Nein, es musste nicht unbedingt ruhig sein. Allerdings war es natürlich schon sehr ruhig, wir waren da wirklich komplett abgelegen, umgeben von Kühen.
Bumbanet: Gab es denn neue Sachen, die ihr auf „If You Lose It“ ausprobieren wolltet, was anderes als auf „Ascend To The Stars“ oder „Angel Youth“?
Last Days Of April: Im Prinzip würde ich sagen, dass sich die drei letzten Alben sehr ähnlich sind. Was wir ganz einfach mit dem neuen Album wollten, ist besser zu sein. Auch sollte sich das Ganze, wie ich schon erwähnt hatte, mehr nach einem Album anhören. „Ascend To The Stars“ war eher eine Zusammenstellung von Songs, sozusagen wie ein Best Of, aber nicht wie ein Album. Deshalb haben wir diesmal auch bei jedem Song mit den gleichen Produktionsweise gearbeitet.
Bumbanet: Wie sieht das denn mit dem Songwriting bei euch aus, machst du das alleine?
Last Days Of April: Ich schreibe alle Songs, allerdings tausche ich mich auch schon mal mit meinem Drummer aus. Wir sind ja eh nur zwei Leute in der Band.
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