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ist es, das dritte Album von (Hed)pe aus Huntington Beach, California.
Innerhalb der Szene hatten sie sich schnell, schon mit dem Erstling,
einen Namen gemacht, aber der richtige Durchbruch wollte nie kommen,
ganz im Gegensatz zu den New Metal Kollegen wie Korn, System of
a down oder Incubus. Die spannende Frage war nun, was mit ihrem
neuen Album „Blackout“ passieren würde. Gitarrist
Chad Benekos hat die Band verlassen, Sonny Mayo nahm seinen Platz
ein. Und auch Frontman Jahred hat sich verändert, vom Rapper
zum Sänger. Wir sprachen im Februar 2003 mit ihm und Sonny
in Köln über (Hed), eine Band die scheinbar trotz ihres
beliebten Sängers immer noch keine Starambitionen hegt…
Bumbanet: Euer drittes Album „Blackout“ kommt
jetzt heraus, was hat sich in erster Linie verändert?
Jahred: Ich singe mehr, und mache dafür weniger Rap. Das ist
es auf den Punkt gebracht. Ansonsten benutzen wir auch weniger Samples
und versuchen den Sound organischer zu halten.
Bumbanet: Gab es denn einen Plan, in den sich das Album
entwickeln sollte?
Jahred: Nope, wir haben einfach drauf los geschrieben. Ich habe
die Songs von unserem Songwriter bekommen und dann dazu gesungen,
wie ich es für richtig hielt. Es stecken also gar nicht so
viele konkrete Ideen dahinter, das Album hat sich einfach entwickelt.
Insofern war auch nichts anders als bei „Broke“.
Bumbanet: Gibt es denn einen Grund dafür, dass du
weniger rappst?
Jahred: Das ist kein einfach, als ich die Musik hörte, hat
sie mich aufgefordert zu singen. Es war einfach der Vibe, der durch
die Musik floss, der mich zum Singen gebracht hat. Außerdem
hat es mehr zum Thema gepasst.
Bumbanet: Würdest du denn auch sagen, dass der Anteil
von HipHop in eurem Sound nachgelassen hat?
Jahred: Ein bisschen vielleicht, aber nur ein bisschen. Wir haben
immer noch harte HipHop Beats, daran hat sich nichts geändert.
Sonny Mayo: Es ist immer noch sehr groovy.
Jahred: Es steckt auch immer noch jede Menge vom Vibe des HipHops,
der Mentalität, in der Musik, aber das ist nicht mehr ganz
so offensichtlich wie früher.
Bumbanet:
Was bedeutet der Titel „Blackout“ für euch?
Jahred: Der kann verschiedene Bedeutungen haben. Eine ist, wenn
man von etwas so überwältigt ist, dass man seine Sensibilität
verliert. Oder du bist „black“ in der Gesellschaft,
fühlst dich also nicht wohl, kommst nicht zurecht und passt
nicht richtig rein.
Bumbanet: Euer neues Album geht auch in eine mehr depressive
Richtung?
Jahred: In gewisser Weise schon. Es geht nicht mehr um Party, Drinking
& Fucking. „Blackout“ ist persönlicher, es
geht darum, aus Problemen zu lernen und seinen Weg zu finden.
Bumbanet: Worauf beziehen sich denn die Texte?
Jahred: Die Lyrics beziehen sich auf die Sachen, die mich in der
letzten Zeit beeinflusst haben. Ich war schon immer ein sehr ehrlicher
und offener Schreiber, und habe schon immer über Dinge geschrieben,
die tatsächlich in meinem Leben passieren. Beim neuen Album
war ich innerlich sehr aufgewühlt und musste einfach viele
Dinge rauslassen.
Bumbanet: Würdet ihr euren sehr eigenen Stil auf eine
gewisse Weise selber charakterisieren oder definieren?
Jahred: Das kann ich so nicht sagen, das ist einfach harter Rock,
heavy Stuff.
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