bumbanet ::: music sports and urbanstyle ::: www.bumbanet.de
  Music Urbanstyle
.
Index
Specials
Reviews
Live/Photos
Termine
Interviews
Sound/Video
Store
Service

Interview: Angie Martinez (1/3) News

Mit "If I Could Go" stürmt Angie Martinez derzeit in die Charts, ihr neues Album "Animal House" steht in der Warteposition (Release am 24.03.2003). Zeit für 27 aktuelle Statements von Angie...

1. Animal House

Der Name meines Albums und meiner Firma hat nichts mit dem "Animal House"-Film zu tun. Er ist noch nicht mal davon inspiriert. Wir arbeiten hart und nennen uns deshalb gegenseitig "Animals" (Tiere). "Du bist ein Tier!" Das ist so ein Slangausdruck, den wir benutzen. So kam es zu "Animal House", dem Namen meiner Firma. Und da es nun mal der Name meiner Firma ist, was könnte es da für einen besseren Weg geben, sie zu promoten, als den Namen auf mein Albumcover zu packen und dafür zu sorgen, dass die Platten firma ihn millionenfach überall auf der Welt verbreitet?

2. Animal

Auf meinem ersten Album habe ich viel über meine Kindheit und mein Familienleben gesprochen. Auf diesem spreche ich viel mehr über meinen "Hustle" (~ täglicher Arbeitsstress, "die Bedrängnis, Geld zu verdienen"). Das "Animal House"-Thema passte da irgendwie: Ich bin eine "Radiopersonality", habe gerade mein zweites Album gemacht, ich habe eine eigene Firma. Weißt du, ich bin ein schwer beschäftigtes Mädchen! Und darüber spreche ich sehr viel auf dem Album.

3. Animal Life

Es ist hart. Weißt du, ich liebe das, was ich tue und ich denke, das ist das einzige, was mich antreibt. Ich tue, was ich kann. Ich musste im letzten Jahr lernen, dass man es auch übertreiben kann. Ich musste ins Krankenhaus, weil ich dehydriert war, nach dieser "Parade" und so... Auf jeden Fall lernte ich dadurch, kürzer zu treten. Trotzdem arbeite ich immer noch bis zum umfallen. Dann mache ich ein Nickerchen, stehe auf und fange wieder von vorne an. So ist das, mehr oder weniger.

4. Radio-DJ vs. MC

Ich wollte immer schon Musik machen und wusste, dass ich es irgendwann bereuen würde (wenn ich es nicht gemacht hätte). Ich wäre eine verbitterte alte Lady geworden, weil ich mir meinen Traum nicht verwirklicht habe. Ich musste es machen. Und ich wollte gleichzeitig nicht das Radio-Ding aufgeben, denn das liebe ich immer noch. Es ist ein großartiger Job und eine tolle Position, aber trotzdem wollte ich immer schon dieses Musik-Ding machen. Also musste ich einen Weg finden, beides zu machen. Und ich versuc he immer noch, diesen Weg zu finden, während ich ihn gehe.

5. Karriere

Es fing alles damit an, dass ich ein paar Mixtapes in New York machte. Diese DJs machten Mixtapes und baten mich, dafür ein paar Reime zu machen. Von dort kam es zu Cameos (Gastauftritten). KRS-One packte mich auf einen seiner Songs, Lil' Kim packte mich auf diesen "Ladies Night"-Song, der ganz unglaublich gut lief. Im Anschluss daran kamen die Labels zu mir: "Hast Du Interesse daran, ein ganzes Album zu machen? Ist das etwas, das du machen willst?" Damals fühlte ich mich noch nicht bereit, ein ganzes Alb um zu machen. Ich war mir nicht sicher. Vielleicht hatte ich Angst oder wusste nicht, ob ich schon das Zeug dazu habe. Also machte ich weiter diese Gastauftritte und das führte schlußendlich dazu, dass ich mein eigenes Album gemacht habe. Das war's. Dann erschien "Up Close & Personal" und jetzt bin ich schon beim zweiten Album. Ich kann's gar nicht glauben. Es ist verrückt.

6. Kein Radio mehr?

Ich weiß ganz ehrlich nicht, wieviel länger ich beides machen kann. Ich liebe es, im Radio zu sein und ich mache das jetzt schon sehr lange. Ich denke, dass ich in dieser Industrie schon etwas geleistet habe. Und das Artist-Ding ist etwas, das ich definitiv auch liebe und meine Firma ist auch mein Baby, da habe ich gerade meinen ersten Künstler unter Vertrag genommen. Aber ich will ein paar mehr Künstler haben und damit ernst genommen werden. Ich werde etwas mehr von meiner Zeit und Energie in diese Richt ung verlagern müssen. Irgendwann werde ich also mit dem Radio-Ding aufhören müssen. Und das würde ich nur zuerst aufgeben, weil ich fühle, dass ich dort eben schon etwas erreicht habe.

7. Interviewpartner

Ich glaube nicht, dass es noch jemanden gibt, den ich nicht interviewt habe. Besonders Künstler aus New York oder den Staaten allgemein. An irgendeinem Punkt müssen sie immer in meine Sendung kommen. Nein, mir fällt keiner ein. In meine Sendung kommen sogar Künstler von außerhalb der Hip Hop-Welt. Janet Jackson war in der Show und auch Politiker wie Hillary Clinton und Bill Clinton. Ja, ich mache alle möglichen Interviews. Das ist cool. Ich liebe es. Es ist nur, dass ich es jetzt wirklich schon sehr lange mache.

8. Politiker

Al Gore war mal in meiner Sendung und ich habe ihn dazu gebracht, "Shout Outs" zu machen. Bill Clinton war auch sehr cool. Er war gerade nach Harlem gezogen und hatte extra in der Sendung angerufen. Wir sprachen viel über seinen Umzug nach Harlem. Hillary hatte gerade ihr Haus eingerichtet (, als sie in die Sendung kam). Weißt du, ich spreche mit denen natürlich nicht über Politik, denn darum geht es mir nicht. Egal, ob du ein Politiker, Popstar oder Rap-Künstler bist, meine Interviews drehen sich eher um den Lifestyle. Es sind "komfortable" Interviews.

9. Hip Hop Soap Opera

Weißt du, was es ist? New York ist das Zentrum in dem alles im Hip Hop passiert. Wenn Künstler miteinander ein Problem haben, es irgendeinen Ärger gibt, dann ist unser Sender in New York für gewöhnlich der Ausgangspunkt. Irgendjemand sagt etwas über Jemand anderes in einer Sendung. Der ruft dann an und will sich dazu äußern. Und dann gibt es Ärger mit mir, weil ich dort war, als es passierte. Es ist wie eine Seifenoper, die "Hip Hop Soap Opera". Aber es gab auch großartige Momente. Die Leute haben eine Ve rbindung mit dem Sender, besonders, wenn sie in New York aufgewachsen sind und dann Teil der Sender-Familie werden. Sie kommen beim ersten, dann beim zweiten Album und so baut sich kontinuierlich eine Beziehung auf. Wir alle kennen einander. Es ist definitiv ein cooler Job.

weiter lesen

 

Autor:
Bumbanet / Eastwest
Photos:
Eastwest

Bumbanet Magazine

Dein Feedback
zu diesem Artikel


bumbanet magazine ::: music sports and urbanstyle ::: www.bumbanet.de


Neu: Bumbanet Relaunch!!!

Releases: Chris Cornell, Art Burt, Queens of the stone age, Common, Olli Banjo, Muhabbet, Dizzee Rascal

Interviews: Dashboard Confessional, Dog eat Dog, Ash, Lexy & K-Paul

Special: Rheinkultur, Splash, Rihanna, Juicy Beats

Live: Justin Timberlake, Mad Caddies, Reel Big Fish, Maxïmo Park

Sports: BMXMasters, Extreme Playgrounds, Wave Tour

 

 


Bumbanet Music - Sports - Urbanstyle - Community
Blog - Impressum - Contact
Copyright© 1998 - 2007 Bumbanet

Ranking-Hits