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Bumbanet: Was habt ihr eigentlich gemacht, bevor ihr mit der
Band erfolgreich wurdet?
Toby: Spielzeugverkäufer.
Jack: Ich habe auch Musik gemacht.
Steven: Security Guide im Einkaufszentrum.
Strictly Beats: Skateboarding -und das mache ich immernoch.
Bumbanet: Werdet ihr immer in Kostümen auftreten?
Jack: Zur Zeit sind sie Teil der Show. Wir sind aber auch mal ohne
aufgetreten, doch das eher selten. Wobei man nie "immer"
sagen kann.
Bumbanet: Ihr seit vor einer Zeit mit den Strokes getourt. Glaubt
ihr, dass das entscheidend für eure Karriere war?
Kimya: Die Strokes waren uns in Allem sehr behilflich. Sie haben
uns mittouren lassen. Wir haben in ihrem Hotel wohnen dürfen
und ihr Tourmanager hat unseren ganzen Kram erledigt. Dafür
sind wir sehr dankbar und wir hatten sehr viel Spass mit ihnen.
Doch im Endeffekt macht jeder seine eigene Musik. Sie haben vielleicht
Dinge beschleunigt.
Bumbanet: Euer Label heißt "Pro-Anti"; was könnt
Ihr dazu sagen?
Adam: Das ist eine Ansammlung von Bands, die der gleichen Gesinnung
entsprechen - also "Anti-Folk" spielen.
Kimya: Das ist mehr ein Begriff für eine Community oder eine
Szene. Bestimmte Leute wie Musiker und Songwriter, die alle sehr
individuell sind und sich respektieren und ehrlich zueinander sind,
auch wenn nicht jeder den anderen mag.
Bumbanet: Also bezeichnet Anti-Folk nicht eine Alternative zur
konventionellen Folkmusik?
Jack: Anti-Folk ist ein Sound. Ein gemeinsamer Schnittpunkt auf
dem man zusammenarbeiten kann. Jeder von uns hat vorher sein eigenes
Ding gemacht, und macht es immernoch. Wie gesagt; die Pro-Anti Leute
sind sehr individuell. Ich z.B. hab noch die Band "Stipplicon",
bei der auch Steven und Strictly Beats mitspielen. Wir sind auch
Teil der Community.
Bumbanet: Zum Schluss: was würdet ihr tun, wenn Ihr nicht
die Moldy Peaches geworden wärt?
Jack: Wir hätten trotzdem Musik gemacht.
www.moldypeaches.com
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