bumbanet ::: music sports and urbanstyle ::: www.bumbanet.de
  Music Urbanstyle
.
Index
Specials
Reviews
Live/Photos
Termine
Interviews
Sound/Video
Store
Service

Interview: DJ Stylewarz (1/2) News

Er ist einer der dienstältesten und erfolgreichsten deutschen HipHop DJ's, nun brachte er sein erste Album "The Cut" heraus. Wir sprachen mit DJ Stylewarz und Kaoz über das Werk, den Stand des deutschen HipHops und die Zukunft...

Bumbanet: Nach so langer Zeit hast du jetzt dein erstes Album abgeliefert, standest du da unter einem hohen Erwartungsdruck, gerade auch weil du einen profilierten Namen als DJ hast?

DJ Stylewarz: Ich denke der Druck geht in erster Linie dahin, dass man was Gutes machen will, vor allem für sich. In erster Linie macht man ja auch Musik für sich. Und in dieser Hinsicht war der Anspruch da, geile Sachen zu machen, mit denen man hinterher auch zufrieden ist. Den Erwartungsdruck, dass das dann wie Wahnsinn abgehen müsste, hatte ich nicht. Ich mache mir eh nie Gedanken darüber, wie die Charts stehen. Klar guckt man mal wo es gelandet ist und wo es hingeht, aber ich habe nicht den Druck, dass ich sage, ich muss das und das schaffen, und es muss eine bestimme Menge verkauft werden. Der einzige Druck den ich habe ist, dass es für mich selber geil wird.

Bumbanet: Die Frage zielte auch weniger in Richtung Verkäufe, sondern mehr in Richtung qualitativem Erwartungsdruck, deinen Skills...

Stylewarz: Auch in dieser Hinsicht war der Druck nur ganz minimal. Ich muss für mich sagen, dass es geil ist. Dann ist es zweitrangig was andere Leute sagen. Wenn ich mit mir im Reinen bin und meine Jungs alles cool finden, dann kann ich auch damit umgehen, wenn jemand anderes sagt, dass er es nicht so gut findet.

Bumbanet: Gab es denn einen Auslöser für das Album, wie kamst du auf die Idee?

Stylewarz: Ich glaube der Ruck kam, als es diese Stressphase mit Ferris gab. Da hatte ich kein Bock mehr auf Rapper, sondern mein eigenes Ding machen. Ich wollte schon immer meine eigene Platte haben, und da war ich dann an dem Punkt, wo ich gesagt habe, ich mache es jetzt einfach. Das war einer der Auslöser. Also diese Phase und der Wunsch, den ich schon immer hatte.

Bumbanet: Es gab bestimmt viele Artists, die bei deinem Album dabei sein wollten. Wie hast du selber die Auswahl getroffen?

Stylewarz: Es ging um die, mit denen ich eh schon die ganze Zeit zusammen gearbeitet hatte, und mit wem ich mich gut verstehe. Darunter gab es auch Leute, mit denen ich schon längere Zeit was machen wollte, David P zum Beispiel, oder Eißfeldt. Deren Musik fand ich schon immer geil und ich kenne die auch schon sehr lange, aber es kam nie dazu, dass wir was zusammen gemacht hätten.

Bumbanet: Konntest du dabei denn alle Leute unterbringen?

Stylewarz: Nein, es gibt auf jeden Fall auch noch eine Reihe von neuen Leuten, mit denen ich was machen will. Aber für das Album war es jetzt so wie es ist cool.

Bumbanet: Gibt es denn auch Wunschkandidaten aus dem Ausland?

Stylewarz: Ja, klar. Vor allem aus Europa, aber selbst aus Amerika gibt es Leute, mit denen ich was machen will. Das muss aber alles auf einer gesunden Ebene stattfinden, es muss eine zwischenmenschliche Beziehung geben, und es darf nicht nur um das Geld gehen.

Bumbanet: Was hebt nach deiner Meinung nach dein Album von anderen DJ Alben ab?

Stylewarz: Ich denke, das bin ich. Ich habe mir einen Namen durch meine Skillz gemacht, und nicht durch meine Features. Es ging immer hauptsächlich darum, was ich kann. Das ist der größte Unterschied, denke ich. Ich finde die Alben der anderen DJ's alle cool, aber in dieser Hinsicht gibt es schon einen Unterschied zu mir.

Bumbanet: Was war dir persönlich denn an dem Album wichtig?

Stylewarz: In erster Linie, dass ich ein DJ bin. Also, dass auch Scratches auf dem Album sind, zum Beispiel. Natürlich sind auch viele Rapper drauf, aber es passieren auch einige DJ Geschichten, wie es sie auf anderen Alben nicht gibt - was ja auch okay ist. Jeder macht sein Ding.

Bumbanet: Habt ihr die Tracks auf die Rapper maßgeschneidert oder wie lief die Arbeit an dem Album ab?

Kaoz: Wir haben ein paar Ideen gehabt und die ausgearbeitet. Dann haben wir geguckt, wer dazu passt. So ist das entstanden. Die Leute haben dann darauf gerappt und dann haben wir den ganzen Kram nochmal überarbeitet. Insgesamt war die Arbeit ziemlich entspannt, nur manchmal war es etwas stressig, aber man muss sich selber auch etwas Stress machen, das gehört dazu. Sonst kommt man nicht weiter.

Stylewarz: Ja, wir haben eine Reihe von Beats gemacht und dann geguckt, welcher zu wem am besten passt. Meistens haben wir dann zwei, drei Beats rausgeschickt, damit die sich einen aussuchen konnten.

weiter lesen

 

Autor:
Bumbanet Redaktion
Photos:
Islandmercury, Bumbanet

Bumbanet Magazine

Dein Feedback
zu diesem Artikel


bumbanet magazine ::: music sports and urbanstyle ::: www.bumbanet.de


Neu: Bumbanet Relaunch!!!

Releases: Chris Cornell, Art Burt, Queens of the stone age, Common, Olli Banjo, Muhabbet, Dizzee Rascal

Interviews: Dashboard Confessional, Dog eat Dog, Ash, Lexy & K-Paul

Special: Rheinkultur, Splash, Rihanna, Juicy Beats

Live: Justin Timberlake, Mad Caddies, Reel Big Fish, Maxïmo Park

Sports: BMXMasters, Extreme Playgrounds, Wave Tour

 

 


Bumbanet Music - Sports - Urbanstyle - Community
Blog - Impressum - Contact
Copyright© 1998 - 2007 Bumbanet

Ranking-Hits