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Während
man bei uns das Quartett aus Richmond in Virginia erst seit der
Tour mit den Beatsteaks kennt, sind River City High in den Staaten
bereits mächtig am durchstarten, vor allem was ihr Konzert
Pensum angeht. Ihr Debüt Album "Won't Turn Down"
vereint Rock'n'Roll, Pop und Punk, und ist an Energiegehalt nicht
zu überbieten. Wir sprachen mit Gitarrist Mark Avery...
Bumbanet: Euer Debüt Album Won't Turn Down
ist jetzt herausgekommen, vorher habt ihr aber schon einige EP's
gemacht. Gab es da Unterschiede?
River City High: Wir hatten diesmal mehr Zeit für Aufnahme
und mussten uns nicht so hetzen. Die Herangehensweise war auch ganz
anders, wir haben uns mehr Platz genommen uns als gesamte Band auszudrücken,
eine Einheit zu bilden. Außerdem haben wir viele verschiedene
Sachen auf das Album gepackt, eine breite Palette von Styles. Won't
Turn Down bietet einfach einen Überblick über uns.
Bei den EP's haben immer noch verschiedene Leute mitgemacht, wir
hatten also kein wirklich festes Line-Up. Diesmal präsentieren
wir uns geschlossen als Band.
Bumbanet: Was war für euch denn wichtig, auf dem ersten
Album herüberzubringen?
River City High: Wir haben nicht gedacht, dass wir einen bestimmten
Eindruck hinterlassen müssen, nur weil es unser erstes Album
ist. Zur Zeit der zwei EP's haben wir so viel getourt, also dachten
wir, dass es nur wenige Kids gibt, für die unsere Band komplett
neu ist. Es ging uns einfach darum, unseren Sound zu kreieren und
Songs aufzunehmen, die uns auch live Spaß machen.
Bumbanet: Welche Bands hört ihr euch denn selber an?
River City High: Mein persönlichen Einflüsse sind viel
70er Rock, Rock'n'Roll und Rockabilly. Außerdem mag ich die
neuen schwedischen Rock Bands, die gerade in den USA bekannter werden.
Insgesamt sind die Einflüsse für unsere Band aber breitgefächert.
Von Country bis Hardcore. Einige Fans wären bestimmt überrascht,
wenn sie wüssten, was wir im Bus hören. Wenn wir jeden
Abend Konzerte spielen und dabei auch nur andere Bands hören,
die Rock machen, möchtest du auch mal etwas entspannte Musik
hören. Manche Sachen beeinflussen uns auch nur, weil sie zum
Beispiel tolle Melodien haben, obwohl es ein ganz anderer Style
ist. Insgesamt sind unsere Einflüsse so breitgefächert,
dass ich jetzt keine Band nennen kann.
Bumbanet:
Was haltet ihr von dem Punkhype in den Staaten mit Bands wie Blink
182 und Sum 41?
River City High: Ich finde diese Bands großartig. In Oklahoma
haben wir den Support für Blink gemacht. Das war einfach unglaublich
vor so vielen Leuten zu stehen. Und auf der Warped Tour haben wir
mit Sum 41 gespielt. Dabei haben wir die kennengelernt, das sind
wirklich sehr nette Jungs. Auf persönlicher Ebene kann ich
also nur gute Dinge über sie sagen. Und die Musik finde ich
auch sehr gut, vor allem weil da eine ordentliche Prise Humor drinsteckt.
Nur weil diese Bands Punkrock für ein so großes Publikum
öffnen, sind sie nicht schlecht. Die Kids, die Blink hören,
werden vielleicht nicht alle verstehen, was hinter Punkrock steckt,
aber es wird eine Tür für sie geöffnet. Blink schwingen
auch nicht gerade die Punkrock Flagge, die Themen von Blink sind
ja eher allgemeine Themen.
Bumbanet: Wir war es denn auf der Warped Tour für euch?
River City High: Es war unglaublich. Die Tour war einfach großartig.
Ich habe jede Menge Bands gesehen, die ich schon immer mal sehen
wollte. Kool Keith war da, und 311. Also eine ziemlich breite Mischung.
Aber es ist alles ziemlich hektisch auf der Tour, du schaffst es
nicht, immer alles zu sehen was du willst. Wenn du mal eine Pause
hast dann nutzt du die um zu schlafen. Wir waren auch nur eine Woche
dabei. Jimmy Eat World und Rancid waren auf jeden Fall die besten
Liveacts.
Bumbanet: Ist denn einer von euch am skaten oder snowboarden?
River City High: Nein, keiner von uns macht das. Ich meine, wir
würden sicherlich gerne, aber wir touren so viel, da bleibt
keine Zeit. Für uns steht einfach die Musik im Vordergrund.
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