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Mit
ihrem neuen Album "Hard Rock Bottom" haben No use for
a name ihre führende Position im Melodic Punk wiedermal gefestigt.
Wir sprachen mit Sänger Tony Sly bei ihrem ausverkauften Konzert
mit NoFX im Kölner Palladium über das Album und die Zukunft
der Band...
Bumbanet: Beginnen wir mit eurem neuen Album Hard
Rock Bottom, gab es eine Art Master-Plan für die Platte?
No use for a name: Nicht wirklich. Insgesamt haben wir uns für
das neue Album mehr Zeit genommen. Jeder Song sollte ein Hit sein,
es sollten keine Lückenfüller dabei sein. Jeder Song sollte
einfach ein guter Song werden, das war der einzige Plan. Der Rest
hat sich dann einfach hinterher entwickelt.
Bumbanet: Waren es denn diesmal neue Sachen, die euch beeinflusst
haben?
No use for a name: Ich glaube nicht. Wir haben einfach im Vorfeld
für eine gute Umgebung und genug Zeit gesorgt, gerade damit
uns nicht irgendwelche Äußerlichkeiten beeinflussen.
Bumbanet: Ihr habt von Anfang an als Band einen ganz speziellen
Sound gehabt, was ist das Geheimnis dahinter?
No use for a name: Nichts Besonderes. Wir haben einfach immer unser
Ding gemacht und uns nie von irgendwelchen Dingen beirren lassen.
Aber ein Geheimnis gibt es nicht dahinter, zumindestens kenne ich
es nicht.
Bumbanet: Ihr habt in eurem Booklet die 11 nächsten Titel
für die 11 nächsten Platten stehen, ist das ein Scherz?
No use for a name: Ja, wir werden wahrscheinlich keine 11 weiteren
Platten machen und wir werden die genannten Titel auch wahrscheinlich
nie benutzen.
Bumbanet: Eure Fans sind durchschnittlich immer noch sehr jung,
ihr werdet aber langsam älter. Meint ihr, dass ihr eure Fans
immer noch gut erreichen könnt?
No use for a name: Ich denke, Texte und Musik sind universell und
haben nur wenig mit Alter zu tun. Du kannst fast jeden unserer Texte
nehmen und ihn auf deine Situation beziehen. Deshalb glaube ich
nicht, dass wir eine Band sind, die für ein bestimmtes Alter
spezifisch ist. Aber es ist auch schön zu sehen, wie neue,
junge Fans zu unseren Konzerten kommen. Dadurch weisst du, dass
du immer noch etwas machst, was die Leute bewegt.
Bumbanet:
Gibt es für euch eine bestimmte Motivation weiterhin als No
use for a name Musik zu machen?
No use for a name: Das ist die Musik an sich. Die Freude und die
Spannung, Musik zu schreiben und Konzerte zu spielen, zuhause und
weltweit. Das ist großartig wenn du zehntausend Meilen fährst
und siehst, wie die Leute deine Texte mitsingen. Der Spaß
an der Musik und der Band motiviert uns also.
Bumbanet: Was ist denn die Musik, die ihr selber momentan hört?
No use for a name: Das sind wirklich viele Sachen, das neue Queens
of the stoneage Album zum Beispiel, das neue Oasis Album. Ich höre
eigentlich alles, was gut ist.
Bumbanet: Gibt es denn auch Musik, die du nicht magst?
No use for a name: Den ganzen Rap-Rock mag ich nicht, Linkin Park
und solche Sachen.
Bumbanet: Was denkst du denn über den Pop-Punk Hype mit
Bands wie Blink 182 und Sum 41?
No use for a name: Also Blink 182 mag ich, nur das neue Album nicht
ganz so. Die Jungs gibt es schon sehr lange, ich denke die haben
sich den Erfolg verdient. Von Sum 41 hab ich vor ihrem Erfolg noch
nichts gehört, da kann ich nichts zu sagen. Grundsätzlich
sehe ich das als Mainstream Radio Musik. Diese ganzen Bands sind
für mich auch eher Mainstream Rock Bands, für mich ist
das kein Punk.
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