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Viel
ist passiert um Kool Savas herum in letzter Zeit. Erst der große
Aufstieg, dann der Split mit MOR, dann das unschöne Ende mit
Put Da Needle To Da Records, jetzt der neue Plattenvertrag mit BMG
/ Subword, wo er sein eigenes Label Optik Records hat. Stoff genug
für ein Interview über die Vergangenheit und Zukunft von
ihm und seinem Mann Eko...
Bumbanet: Erzähl mal was über Optik Records!
Kool Savas: Yeah, Optik Records ist mein Label, also im Endeffekt
unser Label und ich bin der Label Chef. Irgendwann kam halt die
Idee dazu und jetzt hab ich halt ein Deal bei BMG Subword und Optik
Records ist ein Unterlabel davon, da drauf sind Eko, ich, Valezka
und MelBeatz. Also drei einzelne Gruppen.
Bumbanet: Und das bleibt auch so? Oder werden da noch Leute
hinzukommen?
Kool Savas: Nö, erstmal nicht, wir haben jetzt erst mal mein
Album zum 7.10, dann kommt das Album von den Mädchen so Ende
Januar. Das Eko Album kommt dann im März. Und danach machen
wir ein Optik Crew Album, das sind dann Eko, Valezka, Melbeatz und
ich. Davor bringen wir aber noch das Optik Mixtape Volume 1 raus,
wo viel exklusive Sachen drauf sein werden, altes Zeug.
Bumbanet: Was kann man für Musik von Optik Records erwarten?
Kool Savas: Hm, ya Eko sag mal was, was kann man da für Musik
erwarten?
Eko: Die Frage war doch an dich gerichtet.
Bumbanet: Ihr wolltet das Interview zusammen machen?
Eko: Also von der Musik oder vom Rap her, wie meinst du das?
Bumbanet: Beides.
Eko: Man kann ja jetzt sagen das MelBeatz innovative Beat´s
hat, was in Deutschland sehr selten ist, die auch sehr bouncig sind
und man kann auch sagen, dads die Lyrcis, was den Unterhaltungsfaktor
betrifft, sehr gut sind. Es ist ein hohes Level was man von Optik
Records erwarten kann.
Kool Savas: Auch bessere Flows! Eko und ich haben jetzt ein Song
gemacht, wo er einen halben Satz macht und ich einen halben Satz
mach, wir haben auf jeden Fall versucht Sachen zu machen, die es
davor in Deutschland nicht gab. Von den Beat´s her als auch
von den Lyric´s. Das wird sich alles noch gut nachvollziehen
lassen, besonders auf dem Mixtape. Ich glaub das wird auch wieder
ein paar Leute überraschen, aber wie gesagt, mal sehen. Ist
auf jeden Fall besser als alles andere was wir bisher gemacht haben.
That´s the shit.
Bumbanet: Wie sieht es denn mit dir und Royal Bunker aus, Eko?
Eko: Achso. Ich hab das Jahr bei Royal Bunker gemacht. Ich war
ja selbst noch nie da, in diesem richtigen Royal Bunker, wo gerappt
wird. Daher hatte ich in der Hinsieht nicht so krass was damit zu
tun, ich kannte nur Staiger gut und der ist immer noch ein sehr
guter Freund von mir, deswegen hatte er mich die Platte da machen
lassen. Jetzt hab ich halt mit Savas was gemacht. War ja eh klar
das ich früher oder später mein richtiges Zuhause finde.
Mit Staiger bin ich immer noch cool, der hat auch nichts anderes
erwartet. Es war klar: wenn Savas ein Label macht dann bin ich da
drauf.
Bumbanet:
Also bist du weg von Royal Bunker?
Eko: Ja, ich bring meine Platte auf jeden Fall bei Optik Records
raus und nicht bei Royal Bunker. Vielleicht wenn die noch mal ein
Sampler machen und mein Track wollen, dann bin ich dabei, das wäre
immer noch cool. Die Fronten sind geklärt und ich nehme mein
Album einfach bei Optik auf.
Bumbanet: Savas, mal was zu Put da Needle?
Kool Savas: Yeah.
Bumbanet: Ich weiß nicht, ob du es mitbekommen hattest,
aber als die Sache mit dir und Put da Needle los ging, hat Mikrofett
aufgefordert E-mails an Put da Needle zu schicken, um dich sozusagen
zu befreien, wusstest du das?
Kool Savas: Ja, das habe ich mitbekommen. Da hatte ich auch ein
bisschen was mit zu tun. Wir haben uns überlegt: Was kann man
machen, um die Leute darauf hinzuweisen? Die Leute bei Put da Needle
hatte einen sehr guten Ruf wegen ihren Act´s, Creuzfeld &
Jakob, RAG, ich. Und wenn man sieht, dass das Label mit dem man
Jahre lang zusammen gearbeitet hat, für die man Jahre lang
Energie reingesteckt hat, zu denen man stand... Wenn die sich so
quer stellen und dann halt diese Argumente kommen wie Ja,
es geht jetzt nur noch ums Geschäftliche, dann wirds
auf jeden Fall Zeit den Leuten zu zeigen, dass da auch noch andere
Faktoren mitspielen. Daher wurde diese Aktion gestartet. Ich bin
nicht davon ausgegangen, dass sie sagen Savas, du kannst gehen,
ich wollte nur, dass man die Ernsthaftigkeit dahinter versteht,
weil sie die die ganze Situation nicht ernst genommen haben.
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