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Es
gibt wenige Bands die zum Favoritenkreis des Limp Bizkit Frontmanns
Fred Durst gehören. Und es gibt noch weniger Bands die in der
momentanen New Metal Welle nicht durch mehr Posen und mehr Soundspielereien,
sondern durch bodenständige Songstrukturen auffallen. Taproot
gehören zu diesen wenigen Bands. Das Quartett aus Michigan
legte nun das Debüt Album "Gift" vor, das von Ulrich Wild (Pantera,
Powerman 5000) abgemischt wurde. Als Support von den Deftones hatte
man nun im März die Chance die Songs der Band auf großer
Europa Tour live abzuchecken. In Köln trafen wir auf die gutgelaunte
Band und unterhielten uns mit Sänger Stephen Richards und Gitarrist
Michael DeWolf.
Bumbanet: Seid ihr jetzt zum ersten Mal hier?
Stephen: Jaaa, ist es.
Bumbanet: Wie gefällt es euch denn bisher?
Stephen: Es ist gut hier, heute ist zwar nicht unsere erste Show,
aber insgesamt ist das jetzt das erste Mal, dass wir hier sind.
Gestern hatten wir die Möglichkeit etwas durch München
zu laufen und uns die Clubs ein bißchen anzugucken. Es war
ein scheiss Regentag wie auch heute, aber was soll's. Deutschland
ist cool.
Bumbanet: Hattet ihr denn heute schon die Möglichkeit etwas
hier in Köln abzuchecken?
Stephen: Nein, wird sind erst vor ein paar Stunden angekommen und
machen jetzt die ganze Zeit Interviews.
Bumbanet: Gegründet habt ihr euch ja 1997, was hat sich
seit dem für euch verändert?
Michael: Wir hängen halt viel mehr Zeit zusammen ab.
Stephen:
Als wir zuhause waren haben wir uns zusammen darauf vorbereitet
auf Tour zu gehen und jetzt bereiten wir uns wieder auf zuhause
vor.
Bumbanet: Es hab da eine Sache zwischen euch und Fred Durst,
weil er sauer war, weil ihr nicht auf sein Label gegangen seid.
Wie denkt ihr jetzt darüber?
Stephen: Darüber konnten wir die ganze Zeit nur lachen. Fred
hat obszöne Nachrichten auf meinem Anrufbeantworter hinterlassen,
"what the fuck" und solche Sachen. Fred hat uns eine kurze Zeit
lang betreut und etwas geholfen, das war es aber auch schon. Jetzt
haben wir auch keinen Kontakt mehr zu ihm, bestimmt schon seit zwei
Jahren nicht mehr.
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