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Schon
seit längerer Zeit haben sich (Hed)p.e. mit ihrem Crossover
Sound eine feste Position in der New-Metal Szene erspielt. Und auch
wenn ihr neues Album "Broke" nicht gerade zum kommerziellen
Erfolg wurde, jeder der ernsthaft Bands wie Korn und Limp Bizkit
hört, kennt auch den Namen (Hed)pe. Dieser Name besteht aus
zwei Elementen, zum einem dem Hed, und nur so will die Band genannt
werden, und zum anderen dem Anhängsel pe, das von Album zu
Album in der Aussage wechselt und momentan für Planet Earth
steht.
Zum zweiten Mal gab es nun das echte Erlebnis die Live-Show der
6 köpfigen Band in Europa abzuchecken. Die Support-Tour für
Papa Roach in ausverkauften Hallen startete beim Boardercross Festival
und wanderte dann durch mehrere Städte. In Köln waren
wir dabei und unterhielten uns vor der Show mit Bassist Mawk.
Bumbanet: Wie läuft die Tour mit Papa Roach bisher?
Hedpe: Es läuft großartig, jede Show ist ausverkauft.
Papa Roach bomben einfach jeden Ort den wir besuchen. Die größten
Shows waren auch hier in Deutschland mit 3000-4000 Besuchern. Heute
abend ist auch wieder ausverkauft, es könnte nicht besser für
uns laufen. Und Papa Roach sind wie eine Familie für uns, sie
sind auch aus Californien, und es ist gut mit ihnen unterwegs zu
sein.
Bumbanet: Ihr seid ja schon mal hier gewesen...
Hedpe: Ja, wir waren 1998 hier als Support von Life of Agony. Das
waren paar Tage in Holland und acht Tage in Deutschland. Außerdem
haben wir auch beim Dynamo Festival gespielt. Ich glaube wir waren
auch schon hier in Köln.
Bumbanet: Was sind denn eure Eindrücke, die ihr aus Deutschland
mitgenommen habt?
Hedpe: Oh, ich mag es hier. Auch wenn es mir letztes Mal besser
gefallen hat, denn jetzt ist es etwas kälter. Im Winter macht
es halt nicht so viel Spaß rumzulaufen. Die deutschen Kids
sind aber auf jeden Fall ein tolles Publikum, die gehen richtig
derbe bei den Konzerten ab.
Bumbanet:
Habt ihr auch genug Zeit die Städte abzuchecken?
Hedpe: Normalerweise immer, nur heute nicht, weil wir so viele
Interviews geben müssen. Außerdem scheint hier nichts
in der Nähe zu sein, nur alte Fabrikgebäude. Stuttgart
war richtig schön, da hatten wir einen Off-Day. Eigentlich
ist jede Stadt interessant.
Bumbanet: Was macht ihr denn so tagsüber während eurer
Touren?
Hedpe: Ich mag es einfach durch die Gegend zu laufen oder herumzucruisen.
Ansonsten mache ich einfach nur das was man immer tut, Musik hören
und solche Sachen. Außerdem mache ich vor den Shows meistens
Yoga.
Bumbanet: Meinst du denn, dass euer Publikum hier anders als
in den Staaten ist?
Hedpe: Nicht wirklich. Man trifft hier die Kids wie überall,
die einfach nur eine gute Show und Band sehen und Fun haben wollen.
Wir sind überall mit unserem Publikum zufrieden.
Bumbanet: Gibts denn Lieblings-Locations oder Lieblings-Länder
für euch?
Hedpe: Meine Lieblings-Location bislang war das Red Rock Stadium
in den Staaten. Das kommt auch in einem alten U2 Video vor, "Sunday,
bloody Sunday", und ist ein altes echtes Amphitheater in den
Bergen. Da ist es richtig schön dort und der spektakulärste
Platz wo ich jemals war.
Bumbanet: Glaubt ihr, dass ihr ein Vorbild für eure Fans
seid oder sein solltet?
Hedpe: Ich glaube nicht. Es ist hart genug unser Leben so wie es
im Moment ist für uns selber zu leben. Da können wir nicht
auch noch für andere Leute als Vorbild posen. Ich würde
es aber auch hassen, ein schlechtes Beispiel für die Fans zu
sein.
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