1993
gründete sich Hatebreed, die Band, die für den neuen Hardcore
von der Eastcoast steht. Das Quintett, das seine Platten bei Victory
Records released, besteht aus Jamey Jasta (Vocals), Lou "Boulder"
Richards (Guitar), Chris Beattie (Bass), Sean Martin (Guitar) und
Rigg Ross (Drums). Im Mai 2001 gaben sie endlich auch uns hierzulande
die Ehre und spielten neben dem Support von Sepultura auch einige
Headliner Shows. So in der Koblenzer Suppkultur, wo wir uns mit
Sänger Jamey Jasta unterhielten.
Bumbanet: Wie seid ihr damals als Band zusammengekommen?
Hatebreed: Wir haben 1994 angefangen. Damals hatten
wir noch einen anderen Drummer
und einen anderen Gitarristen. Chris, unser Bassist, und ich waren
schon dabei. Wir haben eine Demo aufgenommen und tourten dann in
Conneticut und Umgebung bis Ende 1996. Daraufhin recordeten wir
noch mehr Demo-Stücke und packten alle bisherigen Songs auf
eine CD namens "under the knife", die
dann auch veröffentlicht wurde. Mit dieser CD konnten wir dann
4 bis 5 Mal durch die Staaten touren und zu diesem Zeitpunkt nahm
Victory Records uns dann auch unter Vertrag. Sie hatten vorher schon
Demos von uns verkauft und die Nachfrage war immer mehr gestiegen
und so konnten wir sie dann überzeugen. Im November 1997 brachten
wir unser Debut-Album "satisfaction" heraus und verbrachten die
zwei darauffolgenden Jahre damit zu touren.
Bumbanet: Wart ihr vor Hatebreed auch noch in irgendwelchen anderen
Bands?
Hatebreed: Ja, ich hab für eine Band namens "just 14" gesungen.Chris,
der Bassist und Boulder, unser Gitarrist, spielten in der Band "crossplay".
Boulder war auch noch bei "death threat". Shawn, der andere Gitarrist
spielte für die Band "higher force" und Rick, der Drummer war
in einer Band, die sich "self decay" nannte.
Bumbanet: Wie war denn die Tour bisher?
Hatebreed: Oh richtig gut bisher! Wir haben am 1.Mai in Berlin mit
Sepultura angefangen. Wenn Sepultura einen Tag Pause hat, machen
wir Headliner-Shows, so wie heute Abend! Es ist toll! Wir wollten
eigentlich viel früher auf Tour nach Europa kommen, aber es
gab innerhalb der Band so viele line-up Wechsel und Probleme, da
wäre es sicher nicht gut gewesen, wenn wir hergekommen wären.
Bumbanet: Ist bisher schon irgendwas Witziges passiert?
Hatebreed: Hm.. also wir verfahren uns ständig! Habt ihr schon
unseren Tourmanager getroffen? Er ist ein bißchen komisch
und unorganisiert. Egal wie klein die Stadt ist, in der wir auftreten
sollen, wir finden den Club nicht! Ich weiß nicht, wo das
Problem liegt, aber das ist einfach lächerlich! Naja, ansonsten
sind eigentlich nicht wirklich spannende Dinge geschehen! Alles
mehr oder weniger langweilig und routinemäßig.
Bumbanet:
Kannst du uns was über euer neues Album erzählen?
Hatebreed: Wir wissen gar nicht, wann genau es rauskommen wird.Victory
hat es für Juni angekündigt, aber ich glaube nicht, dass
es bis dahin fertig ist. Wir werden heute Abend ein paar neue Songs
spielen, so dass man schon mal was davon zu hören bekommt.
Das Album ist wesentlich härter als unser altes Material. In
meinen Augen ist es sehr extrem. Die Songtexte und Messages die
dahinter stecken sind sehr gut und das ganze Album ist mehr auf
einen Punkt fixiert.
Bumbanet: Woher habt ihr eigentlich euren Bandnamen?
Hatebreed: Von den Misfits! Die haben einen Song namens Hatebreed!D
er hat uns gefallen und so haben wir den Titel des Songs einfach
übernommen. Danzig von den Misfits fand die Idee auch cool!