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| Music | Urbanstyle | |||||||||||
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Moses, bist du verliebt? Moses Pelham: Wie kommst du denn auf so was? Das Glashaus-Album hat etwas sehr Romantisches, Poetisches, Liebevolles. Bist du nun verliebt oder nicht? Pelham: Na ja, also die Single "Wenn das Liebe ist" handelt ja bestenfalls von unglücklicher Liebe. Lass es mich so sagen. Ich finde, ich habe mich mit diesem Album schon unglaublich weit aus dem Fenster gehängt, das reicht an Exhibitionismus. Grundsätzlich muss ich aber sagen, dass ich prinzipiell nicht über Dinge schreibe, die nicht auf die eine oder andere Art und Weise in meinem Leben sind. Früher waren deine Texte oft ziemlich krass. Bist du ruhiger geworden? Pelham: Ich glaube, dass "Glashaus" nicht weniger krass im Sinne von ehrlich und direkt ist als etwa meine letzte Platte "Geteiltes Leid I". Meine Gefühle und Probleme sind die gleichen geblieben. Die Botschaften sind aber wohl viel zugänglicher, wenn die Leute sie von einer einzigartigen Stimme gesungen bekommen, als wenn der dicke Pelham rappt. Es sind ja auch viel weniger Worte, was dem einzelnen Wort natürlich eine größere Bedeutung gibt. Wie entstand Glashaus eigentlich? Cassandra Steen: Hier bei 3p ist wohl mal eine Kassette mit Liedern von mir gelandet. Und dann riefen mich irgendwann Leute an und sagten: "3p sucht dich." Ich habe mich dann gemeldet. War ja mal gespannt, was passiert. Pelham: Ich habe Cassandra gehört und gedacht: "Warum kann ich deine Platte noch nicht kaufen, Schatz?" Da wussten wir noch gar nicht, dass sie früher bei Freundeskreis schon gesungen hat. Wir haben uns dann an einem Freitagabend getroffen, und am nächsten Mittag hatten wir die erste Nummer, "Solange", aufgenommen. Existierte denn die Idee für Glashaus schon vorher, oder seid ihr erst durch Cassandra darauf gekommen? Pelham: "Solange" gab es schon, weil ich diesen Track einfach schreiben musste. Es gab aber keinen fertigen Glashaus-Plan in der Schublade, als Cassandra auftauchte. Wir mussten uns ja auch erst mal abgleichen, so nach dem Motto "Wir finden dich wundervoll. Aber gefällt dir überhaupt, was wir machen?" Wir dachten zuerst, dass wir die Soloplatte von Cassandra machen. Aber dadurch, dass ich die ganzen Texte geschrieben habe, wurde bald klar: "Das ist der Scheiß, den wir zusammen machen müssen, das kann kein Soloalbum von Cassandra Steen sein. Das ist ein Glashaus." Cassandra, wie kommst du mit Moses’ Texten klar? Steen: Ich kann auf jeden Fall nachvollziehen, was er da schreibt. Und was hältst du von den Jungs hier? Steen: Erst mal war ich überrascht, wie nett die alle sind. Und im Gegensatz zu den meisten Leuten im Business, die immer nur reden, aber nichts auf die Reihe bekommen, ging es hier sofort richtig los. Es ist auf jeden Fall ein sehr angenehmes Gefühl. Martin, du warst sonst immer der Mann im Hintergrund. Wolltest du jetzt endlich mal, dass die Leute dein Gesicht kennen lernen? Martin Haas: Es hat sich so ergeben. Ich habe mich im Hintergrund immer sehr wohl gefühlt, aber nach zehn Jahren im Studio habe ich auch mal Lust zu sehen, wie das so ist mit euch Medien. Bis jetzt macht es Spaß. Ihr sagt, Glashaus ist ein Projekt. Wird es nur diese eine Platte geben? Haas: Das haben wir noch nicht geplant. Pelham: Mit jedem neuen Track hat die Platte ein stärkeres Gesicht bekommen, sie hat gesagt: "Ich will so und so sein." Für mich ist diese Platte GLASHAUS, wir drei haben nur jeder seinen Teil dazu beigetragen. Ich weiß noch nicht, ob wir das noch mal so machen werden und wie dann das Gefühl dabei ist. Als Nächstes stünde wohl erst mal ein Cassandra-Steen-Soloalbum auf dem Plan.
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Interviews: Dashboard Confessional, Dog eat Dog, Ash, Lexy & K-Paul Special: Rheinkultur, Splash, Rihanna, Juicy Beats Live: Justin Timberlake, Mad Caddies, Reel Big Fish, Maxïmo Park Sports: BMXMasters, Extreme Playgrounds, Wave Tour
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