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Bekannte
Stadtkollegen hat er, Nico Suave und Dendemann. Und auch wenn diese
mittlerweile in Hamburg wohnen und Dabrutack dort auch hinzieht,
so verkörpern alle drei doch den Menden Style. Beachtlich,
was ein kleines Städtchen am Rande des Ruhrpotts so alles hervorbringt.
Auf der Tour mit Tefla & Jaleel und Nico Suave trafen wir Dabrutack
und seinen DJ Mr Sosa in Köln...
Bumbanet: Machen wir mal den klassischen Anfang, wie ging es
bei euch los mit dem HipHop?
Dabrutack: Das hat vor 7 Jahren mit Rappen angefangen. Zuerst war
ich mit Nico Suave in einer Band namens Provinz Aroma.
Sosa: Ich war ungefähr 14 Jahre alt. Mein Bruder hatte damals
in einer Rapband gespielt und ich war da größter Fan
von und immer dabei. Dann habe ich mir den ersten Plattenspieler
gewünscht und ein Jahr lang viel gescratcht. So bin ich dann
auch bei denen als DJ in die Band gekommen. Und nach einem Jahr
habe ich dann gemerkt, dass man nicht nur scratchen kann, sondern
auch mixen. So bin ich mehr und mehr darein gekommen.
Bumbanet: Was hat euch denn beeinflusst?
Dabrutack: Angefangen hat es mit amerikanischen Sachen, z.B Public
Enemy. Aber als richtige Vorbilder würde ich die nicht sehen,
man versucht halt immer seinen eigenen Style zu entwickeln. Deutsche
Sachen höre ich nicht soviel, man hört da nur mal rein
um zu wissen was die anderen gerade für Styles fahren.
Sosa: Mich hat haben die Ami-DJ's am meisten beeinflusst, vor allem
habe ich durch deren MTV Videos immer neue Techniken gelernt. Mittlerweile
gibt es aber überall coole DJ's und man holt sicher überall
Anregungen, das kann man nicht pauschalisieren.
Bumbanet: Du hast früher schon immer Tapes unter die Leute
gebracht, jetzt momentan gibt es das "Dabrutape #1", wieso Nummer
1 wenn du vorher schon Tapes hattest?
Dabrutack: So wirklich hatte ich vorher noch keine Tapes draussen,
das waren eher Demotapes. Deshalb ist das aktuelle Tape eigentlich
das erste Tape. Zu Provinz Aroma Zeiten mit Nico zusammen hat man
öfters mal ein Demotape gemacht, bestimmt drei Stück,
aber das war mehr nur für uns und für die Plattenfirmen.
Bei meinem ersten eigenen Tape jetzt wird es auch bleiben, nun kommt
der nächste Schritt, eine 12inch. Und für nächstes
Jahr steht ein Album an.
Bumbanet: Wie kommst du zu deinem Namen?
Dabrutack: Ja, das ist ein komischer Name, das weiss ich auch.
Früher hatte ich einen anderen Namen, dann habe ich aber mit
ein paar Kollegen nach einem neuen gesucht. Meine Kollegen sind
Franzosen und die haben dann irgendwie Wörter verdreht und
Dabrutack kam dabei raus. Das fand ich so derbe, dass ich das einfach
genommen habe. Der Name hört sich zwar nicht Französisch
an, aber in Frankreich ist es Gang und Gebe, dass man so was macht.
Es steckt aber keine bestimmte Bedeutung hinter dem Namen.
Bumbanet: Du kommst ja aus Menden, wie sieht es mit dem Kontakt
zu den Leuten von früher aus?
Dabrutack: Meine Eltern wohnen noch Menden, deshalb bin ich auch
öfters noch da. Zur Zeit wohne ich in Bremen und mache meinen
Zivildienst, hauptsächlich bin ich wegen meinem Produzenten
dahin gezogen. In Menden wohnen zur Zeit eigentlich nur Royäl
Fläsh und Majubiese, und die sehe ich dann auch wenn ich in
Menden bin. Ansonsten bin ich oft in Hamburg, meine Freundin wohnt
auch dort. Sosa kommt auch aus Hamburg und Dendemann sehe ich dann
öfters da. Mit Nico trifft man sich dann auch ab und zu mal
in Hamburg.
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