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Boysetsfire
sind mittlerweile dermaßen bekannt, verdammte Scheisse. Aber
immer wieder ist es nett, sich zu einem neuen Interview mit den
Jungs zu treffen, und diesmal traf es Sänger Nathan in Essen.
Und geplaudert haben wir diesmal über alles und das ganze Drumherum,
und wenn da eure Frage offen bleibt dann lest euch doch einfach
unsere anderen Boysetsfire Interviews durch...
Bumbanet: Wie habt ihr damals zusammengefunden?
Boysetsfire: Das ist mittlerweile schon sieben Jahre her. Es war
so, dass unsere beiden Gitarristen, Chad und Josh auf der Arbeit
rumsaßen und darüber nachgedacht haben, eine Band zu
gründen.Wir kannten uns schon alle untereinander und hatten
teilweise auch schon in irgendwelchen anderen, lokalen Bands zusammen
gespielt...tja und so trafen wir uns eines Tages mit dem Gedanken
ernsthaft eine neue Band zu starten. Das ganze war damals kein bißchen
aufregend...
Bumbanet: Wie kamt ihr auf den Namen "Boy Sets Fire"?
Boysetsfire: Der Name kommt von einem Gedicht namens the boy who
set the fire, wir haben den Titel einfach nur zu boy sets fire gekürzt.
Zuerst hatte dieser Name auch keine weitere Bedeutung für uns,
er klang nur gut unserer Meinung nach. Inzwischen steht boy sets
fire als ein Symbol dafür, dass die Jugend heutzutage das Potential
hat, etwas zu verändern, egal was.
Bumbanet: Euer letztes, bzw. aktuelles Album "After The Eulogy"
war ja insgesamt sehr erfolgreich, sowohl in den USA, als auch in
Europa. Welche Konsequenzen und Veränderungen hatte der plötzliche
musikalische Erfolg für euch, bezüglich eures Lebensstils,
Familienlebens, Musik?
Boysetsfire: Hm...wir können in diesem riesigen Bus hier rumfahren.
Bisher waren wir auf Tour immer in so einem kleinen Van eingequetscht
und dies ist das erste Mal, dass wir uns sowas hier leisten können.
Wir sind also dementschprechen happy und können uns endlich
mal ausstrecken, yeah! Wir können jetzt auch von unserer Musik
leben und müssen uns nicht nach jeder Tour nach neuen Jobs
umsehen. Das ist sehr sehr gut! Sonst kam man nach einer zwei monatigen
Tour nach Hause und fragte sich: was nun?
Bumbanet: Was habt ihr denn so für Jobs gemacht?
Boysetsfire: Ach, alles mögliche. Wir haben auf dem Bau gearbeitet,
als Kellner, an der Pforte, als Tischler usw.! Die ganze Palette
durch! Das hat sich jetzt zum Glück erübrigt. Naja und
wir müssen mittlerweile eben viel mehr touren, was ganz schön
anstrengend und ermüdend ist. Ich will mich nicht beschweren,
denn ich habe offensichtlich einen echt tollen Job, aber es ist
einfach unheimlich anstrengend und ab einem gewissen Zeitpunkt will
man einfach nur noch nach Hause. Unsere Familien belastet das natürlich
auch sehr.
Bumbanet: Ihr seid ja gerade auch erst mit der Deconstruction
Tour fertig geworden. Wenn ihr jetzt zurückblickt, wie war
das Ganze für euch?
Boysetsfire: Alles in allem hatten wie eine Menge Spass. Wir hingen
mit den ganzen Leuten der Bands rum, mit denen wir ja sowieso schon
befreundet waren, Sick Of It All und Avail zum Beispiel. Bevor wir
nach Europa flogen, hatten wir gerade erst eine US-Tour mit Sick
Of It All beendet. Mit diesen beiden Bands hingen wir also die meiste
Zeit rum.. aber es war auch cool mal wieder Lagwagon und Pennywise
zu treffen. Snuff kannte ich bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht,
ich hatte nur ein paar CD´s von denen, die ich sehr mochte, und
dann hab ich sie endlich mal persönlich treffen können.
Catch22 kannten wir, Bouncing Souls auch...hm, war also eine große
Party-Tour unter Freunden!
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